Spielerei

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Spielerei (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Spielerei

die Spielereien

Genitiv der Spielerei

der Spielereien

Dativ der Spielerei

den Spielereien

Akkusativ die Spielerei

die Spielereien

Worttrennung:

Spie·le·rei, Plural: Spie·le·rei·en

Aussprache:

IPA: [ʃpiːləˈʁaɪ̯]
Hörbeispiele:
Reime: -aɪ̯

Bedeutungen:

[1] anhaltendes Spielen
[2] etwas, das nicht wirklich ernst genommen werden muss/das nur aus einer Laune heraus entstanden ist
[3] etwas, das leicht zu bewerkstelligen ist

Herkunft:

Ableitung vom Stamm des Verbs spielen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -erei

Sinnverwandte Wörter:

[2] Bagatelle
[3] Kinderspiel, Kleinigkeit

Beispiele:

[1] „Lange spannten sie mich nicht auf die Folter, und bald begann die Balgerei, Toberei und Spielerei von Neuem.“[1]
[2] Diese Plastik kommt vielen Betrachtern als reine Spielerei vor.
[2] „Noch nicht einmal seine Frau, eine Besitzerstochter aus seiner Heimat, ist sich recht klar darüber, daß die Liebhaberei ihres Mannes mehr als eine bloße Spielerei ist.“[2]
[2] „Diese Spielereien lasse ich jetzt lieber sein.“[3]
[3] Die Montage des Schreibtischs ist mit dieser Anleitung doch nur eine Spielerei.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Spielerei
[*] canoonet „Spielerei
[(1), 2, 3] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSpielerei
[2, 3] The Free Dictionary „Spielerei
[1–3] Duden online „Spielerei

Quellen:

  1. Dieter Moor: Lieber einmal mehr als mehrmals weniger. Frisches aus der arschlochfreien Zone. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2012, ISBN 978-3-499-62762-0, Seite 21
  2. Hermann Löns: Die Häuser von Ohlenhof. Der Roman eines Dorfes. In: Hans A. Neunzig (Herausgeber): Hermann Löns, Ausgewählte Werke IV. Nymphenburger, München 1986, ISBN 3-485-00530-4, Seite 195-318, Zitat Seite 239.
  3. Hatice Akyün: Verfluchte anatolische Bergziegenkacke oder wie mein Vater sagen würde: Wenn die Wut kommt, geht der Verstand. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2014, ISBN 978-3-462-04699-1, Seite 101f.