Siegessäule

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Siegessäule (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Siegessäule

die Siegessäulen

Genitiv der Siegessäule

der Siegessäulen

Dativ der Siegessäule

den Siegessäulen

Akkusativ die Siegessäule

die Siegessäulen

[1] Die Berliner Siegessäule mit der Victoria-Figur

Worttrennung:

Sie·ges·säu·le, Plural: Sie·ges·säu·len

Aussprache:

IPA: [ˈziːɡəsˌzɔɪ̯lə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Siegessäule (Info)

Bedeutungen:

[1] Architektur, Bildende Kunst: ein Denkmal in Form einer Säule zum Andenken an einen errungenen Sieg

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Sieg, Fugenelement -es und Säule

Sinnverwandte Wörter:

[1] Triumphbogen

Oberbegriffe:

[1] Denkmal

Beispiele:

[1] Viele Berliner bezeichnen die Victoria-Figur auf der Siegessäule liebevoll als Ihre „Goldelse“.
[1] Die Siegessäule muss mal wieder restauriert werden.
[1] „Dann kamen wir an der Siegessäule vorbei und umrundeten sie mehrmals, und der Stadtführer erklärte, dass auf der großen Säule eine Siegesgöttin mit Schuhgröße 96 stehe, die für eine Siegesgöttin etwas zu korpulent ausgefallen sei.“[1]
[1] „Von der heutigen Straße des 17. Juni, wo zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule eine Landebahn angelegt war, startete Speer mitten in der Nacht in Richtung Westen.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Siegessäule
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Siegessäule
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Siegessäule
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSiegessäule

Quellen:

  1. Hanns-Josef Ortheil: Die Berlinreise. Roman eines Nachgeborenen. Luchterhand, München 2014, ISBN 978-3-630-87430-2, Seite 122.
  2. Theo Sommer: 1945. Die Biographie eines Jahres. Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-498-06382-0, Seite 73.