Selbstbild

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Selbstbild (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Selbstbild die Selbstbilder
Genitiv des Selbstbilds
des Selbstbildes
der Selbstbilder
Dativ dem Selbstbild
dem Selbstbilde
den Selbstbildern
Akkusativ das Selbstbild die Selbstbilder

Worttrennung:

Selbst·bild, Plural: Selbst·bil·der

Aussprache:

IPA: [ˈzɛlpstˌbɪlt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Selbstbild (Info)

Bedeutungen:

[1] die Einschätzung/Vorstellung, die jemand von sich selbst entwickelt

Herkunft:

Determinativkompositum aus selbst und Bild

Sinnverwandte Wörter:

[1] Eigenbild, Selbsteinschätzung

Gegenwörter:

[1] Außenwahrnehmung, Fremdbild, Fremdeinschätzung

Beispiele:

[1] „Es ist nicht die erste Auseinandersetzung über das deutsche Selbstbild seit 1945.“[1]
[1] Aufgrund alter Strukturen und Mechanismen bauen wir Menschen im Laufe unseres Lebens ein Selbstbild auf, welches oft nur durch veraltete Denkweisen aufrecht erhalten wird.[2]
[1] „Das war ihm anfangs mehrmals passiert, und es hatte lange an seinem Selbstbild als Liebhaber gekratzt.“[3]
[1] „Mein Selbstbild bröckelte gewaltig.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Selbstbild
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Selbstbild
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Selbstbild
[1] Duden online „Selbstbild
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSelbstbild

Quellen:

  1. Alice Bota, Khuê Pham, Özlem Topçu: Wir neuen Deutschen. Wer wir sind, was wir wollen. Rowohlt Verlag, Reinbek 2012, ISBN 978-3-498-00673-0, Seite 17.
  2. Kraftvoll Leben, Nicole Schröter. Abgerufen am 5. November 2015.
  3. Nava Ebrahimi: Sechzehn Wörter. Roman. btb, München 2019, ISBN 978-3-442-71754-5, Seite 110.
  4. Joachim Meyerhoff: Hamster im hinteren Stromgebiet. Alle Toten fliegen hoch. Teil 5. Roman. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2020, ISBN 978-3-462-00024-5, Seite 104.