Schreibgewohnheit

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Schreibgewohnheit (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Schreibgewohnheit

die Schreibgewohnheiten

Genitiv der Schreibgewohnheit

der Schreibgewohnheiten

Dativ der Schreibgewohnheit

den Schreibgewohnheiten

Akkusativ die Schreibgewohnheit

die Schreibgewohnheiten

Worttrennung:

Schreib·ge·wohn·heit, Plural: Schreib·ge·wohn·hei·ten

Aussprache:

IPA: [ˈʃʁaɪ̯pɡəˌvoːnhaɪ̯t]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Art und Weise der Gestaltung einer Handschrift
[2] bevorzugtes Verhalten beim Schreiben, beim Verfassen von Texten

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs schreiben und Gewohnheit

Sinnverwandte Wörter:

[1] Schriftform
[2] Schreibkonvention

Oberbegriffe:

[1] Gewohnheit

Beispiele:

[1] „Hinzu kamen Unterschiede nach Ländern und persönlichen Schreibgewohnheiten.“[1]
[1] Schreibgewohnheiten können sich darin unterscheiden, ob die Schriftzüge eher schräg oder steil gestaltet werden.
[1] „Trotz aller Unregelmäßigkeiten finden sich aber gewisse Schreibgewohnheiten, die hier und da einen Hinweis auf den Lautwert der Grapheme geben.“[2]
[2] Mit den neuen Medien haben sich die Schreibgewohnheiten vieler Menschen geändert, etwa indem sie weniger Briefe und dafür mehr Emails verfassen.
[2] „Der springende Punkt ist: nicht nur Formales bestimmt den Stil, sondern auch Inhaltliches, ja sogar subjektive Schreibgewohnheiten.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schreibgewohnheit

Quellen:

  1. Die Blaue Fibel. Leitfaden für die Sütterlin- und die Deutsche Schreibschrift. Brune - Mettker Druck- und Verlagsgesellschaft, Wilhelmshaven ohne Jahr, Seite 8. ISBN 3-930510-13-8.
  2. Dieter Bähr: Einführung ins Mittelenglische. 4. Auflage. Fink, München 1997, Seite 39. ISBN 978-3-7705-1054-2. Zugriff 2.1.12.
  3. Ha. A. Mehler: THOMAS MANN, EINE WELTKARRIERE. Was angehende Autoren von Thomas Mann lernen können. Zugriff 2.1.12.