Satzlehre

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Satzlehre (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Satzlehre

die Satzlehren

Genitiv der Satzlehre

der Satzlehren

Dativ der Satzlehre

den Satzlehren

Akkusativ die Satzlehre

die Satzlehren

Worttrennung:

Satz·leh·re, Plural: Satz·leh·ren

Aussprache:

IPA: [ˈzat͡sˌleːʁə]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: deutscher Terminus für Syntax
[2] Musik: Regeln zum Aufbau von Sätzen

Herkunft:

[1] Determinativkompositum aus Satz und Lehre

Synonyme:

[1] Syntax

Gegenwörter:

[1] Lautlehre, Wortlehre

Oberbegriffe:

[1] Grammatik, Sprache, Linguistik, Sprachwissenschaft

Unterbegriffe:

[2] Tonsatzlehre

Beispiele:

[1] „Die Syntax oder, wie man früher allgemein und heute in den Schulgrammatiken sagt, Satzlehre, ist jener Teil einer Sprachbeschreibung, der sich mit der Ordnung der sprachlichen Teile in größeren Gebilden befaßt.“[1]
[1] In Sütterlins Grammatik[2] gibt es einen dritten Teil: Satzlehre.
[1] „Sowohl in der Wortlehre als auch in der Satzlehre lassen sich bestimmte Eigenschaften der untersuchten Elemente besser erkennen, wenn man mit Proben arbeitet.“[3]
[1] „Die Bausteine der Sätze sind die Satzglieder, die nach den Regeln der Satzlehre die Satzmuster bilden.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Satzlehre
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Satzlehre
[1] canoonet.eu „Satzlehre

Quellen:

  1. Karl-Dieter Bünting, Henning Bergenholtz: Einführung in die Syntax. 2., überarbeitete Auflage. Athenäum, Frankfurt/M. 1989, Seite 9. ISBN 3-610-02194-4. „Syntax“ und „Satzlehre“ im Original in Kapitälchen.
  2. Ludwig Sütterlin, Die Deutsche Sprache der Gegenwart. Voigtländer, Leipzig 1907
  3. Duden. Die Grammatik. 7., völlig neu erarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag: Mannheim/ Leipzig/ Wien/ Zürich 2005, Seite 139. ISBN 3-411-04047-5
  4. Karl-Dieter Bünting, Dorothea Ader: Grammatik auf einen Blick. Die deutsche Sprache und ihre Grammatik mit einem Grammatiklexikon. Isis, Chur 1994, Seite 33.