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Rawalpindi

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch

Rawalpindi (Deutsch)

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Singular Plural
Nominativ (das) Rawalpindi
Genitiv (des Rawalpindi)
(des Rawalpindis)

Rawalpindis
Dativ (dem) Rawalpindi
Akkusativ (das) Rawalpindi
[1] Straßenverkehr in Rawalpindi

Anmerkung zum Artikelgebrauch:

Der Artikel wird gebraucht, wenn „Rawalpindi“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.

Worttrennung:

Ra·wal·pin·di, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ʁavalˈpɪndi]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Rawalpindi (Info)
Reime: -ɪndi

Bedeutungen:

[1] Großstadt in der pakistanischen Provinz Punjab

Beispiele:

[1] „Da in Potwar auch die nationalen militärischen (Rawalpindi) und politischen Zentren (Islamabad) des Landes liegen, gilt die Region als vergleichsweise prosperierend und strategisch wichtig.“[1]
[1] „Ihr Mann hatte einmal von einem seiner Brüder erzählt, der, wie zu hören war, im Haus des Präsidenten in Rawalpindi angestellt sei.“[2]
[1] „In Rawalpindi brach ein Toyota Corolla ohne Kennzeichen in Richtung Bahawalpur auf.“[3]
[1] „Es gehörte zu dem Ruf, den General Malik bei seinen Kollegen in Rawalpindi genoss, dass er wusste, wie man mit den Amerikanern umgeht.“[4]
[1] „Die beiden Mörder, Haq Nawaz und Salim aus Rawalpindi, die von den Taliban festgenommen und ins Gefängnis gebracht wurden, waren beide pakistanische militant-islamische Anhänger der Harkat-ul-Ansar-Gruppe.“[5]
[1] „Um exakt 14:16 Uhr rauschte ein F-7-Kampfjet chinesischer Bauart, der in den hellgrünen Farben der pakistanischen Luftwaffe gestrichen war, die drei Kilometer lange Rollbahn des Luftstützpunkts Chaklala in Rawalpindi entlang.“[6]

Übersetzungen

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[1] Wikipedia-Artikel „Rawalpindi
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Rawalpindi
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalRawalpindi
[1] wissen.de – Lexikon „Rawalpindi

Quellen:

  1. Katja Mielke/Conrad Schetter: Pakistan: Land der Extreme. 1. Auflage. C.H.Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-65295-0, Seite 18.
  2. Jamil Ahmad: Der Weg des Falken. Hoffmann und Campe, Hamburg 2013, ISBN 978-3-455-40394-7, Seite 133.
  3. Mohammed Hanif: Eine Kiste explodierender Mangos. A1 Verlag, München 2009, ISBN 978-3-940-66606-2, Seite 310.
  4. David Ignatius: Der Deal. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2012, ISBN 978-3-499-25770-4, Seite 16.
  5. Ahmed Rashid: Taliban. Afghanistans Gotteskämpfer und der neue Krieg am Hindukusch. C.H.Beck, München 2022, ISBN 978-3-406-78467-5, Seite 128.
  6. Ben Coes: Coup D'État. Festa, Leipzig 2014, ISBN 978-3-865-52335-8, Seite 153.