Proband

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Proband (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Proband die Probanden
Genitiv des Probanden der Probanden
Dativ dem Probanden den Probanden
Akkusativ den Probanden die Probanden

Worttrennung:

Pro·band, Plural: Pro·ban·den

Aussprache:

IPA: [pʀoˌbant], Plural: [pʀoˌbandn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ant

Bedeutungen:

[1] jemand, der einer wissenschaftlichen Prüfung oder einer Untersuchung unterzogen wird, der an einem wissenschaftlichen Versuch teilnimmt

Herkunft:

von lateinisch probandus → la „ein zu Untersuchender“ entlehnt[1]

Synonyme:

[1] Versuchsperson

Gegenwörter:

[1] Versuchsleiter

Weibliche Wortformen:

[1] Probandin

Beispiele:

[1] Die Hälfte der Probanden erkrankte bereits nach drei Tagen.
[1] Der Proband wurde vorher ausführlich untersucht
[1] „Weil sich die Probanden für unsichtbar hielten, blieb ihre Pulsfrequenz niedriger als bei Teilnehmern von Kontrollgruppen.“[2]
[1] „Den 'Probanden half es nicht einmal, wenn sie vorher ausdrücklich vor der Verwechslungsgefahr gewarnt wurden - sie irrten sich dann kaum weniger häufig.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Proband
[1] Duden online „Proband
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Proband
[1] canoo.net „Proband
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonProband
[1] The Free Dictionary „Proband

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Proband“.
  2. http://www.sueddeutsche.de/wissen/unsichtbarkeit-dank-virtual-reality-gefuehlte-illusion-1.2448696
  3. Manfred Dworschak: Das eingebildete Leben. In: DER SPIEGEL. Nummer Heft 1, 2016, Seite 14-21 Zitat: Seite 15.