Privatsphäre

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Privatsphäre (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Privatsphäre

die Privatsphären

Genitiv der Privatsphäre

der Privatsphären

Dativ der Privatsphäre

den Privatsphären

Akkusativ die Privatsphäre

die Privatsphären

Worttrennung:

Pri·vat·sphä·re, Plural: Pri·vat·sphä·ren

Aussprache:

IPA: [pʁiˈvaːtˌsfɛːʁə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Privatsphäre (Info)

Bedeutungen:

[1] grundgesetzlich geschütztes, persönliches Lebensumfeld

Herkunft:

Determinativkompositum aus privat und Sphäre

Synonyme:

[1] Privatbereich, Privatleben

Sinnverwandte Wörter:

[1] Intimsphäre

Beispiele:

[1] Zur Verwendung anonymer Nutzerkennzeichnungen: „Für die einen ist genau sie eine der großen Stärken des Netzes, ein Garant für Meinungsfreiheit und Privatsphäre.[1]
[1] „Holländer benutzen ohne weiteres mit Hunderten Wildfremden zusammen die sanitären Anlagen auf einem Campingplatz, doch wenn es um die eigene Wohnung geht, soll die Privatsphäre gleich unten an der Straße beginnen.“[2]
[1] „Eine Privatsphäre gab es nicht.“[3]
[1] „Dann hörte man ein Rumpeln und Quietschen, und wir gingen aus Achtung vor der Privatsphäre hinaus.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Privatsphäre
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Privatsphäre
[1] canoonet „Privatsphäre
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalPrivatsphäre
[1] The Free Dictionary „Privatsphäre

Quellen:

  1. Marcel Rosenbach, Hilmar Schmundt: Blog-Warte im Tollhaus. In: DER SPIEGEL. Nummer Heft 31, 2011, Seite 134-135, Zitat Seite 134.
  2. Annette Birschel: Mordsgouda. Als Deutsche unter Holländern. Ullstein, Berlin 2011, Zitat Seite 74. ISBN 978-3-548-28201-5.
  3. Mehmet Gürcan Daimagüler: Kein schönes Land in dieser Zeit. Das Märchen von der gescheiterten Integration. Goldmann, München 2013, ISBN 978-3-442-15737-2, Seite 79.
  4. Janosch: Polski Blues. Roman. Goldmann, München 1991, ISBN 978-3-442-30417-2, Seite 54.