Prügelei

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Prügelei (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Prügelei die Prügeleien
Genitiv der Prügelei der Prügeleien
Dativ der Prügelei den Prügeleien
Akkusativ die Prügelei die Prügeleien

Worttrennung:

Prü·ge·lei, Plural: Prü·ge·lei·en

Aussprache:

IPA: [pʀyːɡəˈlaɪ̯]
Hörbeispiele: —
Reime: -aɪ̯

Bedeutungen:

[1] Ereignis, bei dem sich mehrere Personen meist gegenseitig schlagen
[2] seltener: Handlung, jemanden intensiv/wiederholt zu schlagen

Synonyme:

[1] Schlägerei
[2] Schlagen

Oberbegriffe:

[1] Kampf
[2] Gewaltanwendung

Beispiele:

[1] Vor der Kneipe gibt es jedes Wochenende Prügeleien.
[1] „Jedes Wort von uns hätte unweigerlich eine Prügelei provoziert, die mit Sicherheit in eine Massenkeilerei mit den älteren Schülern ausgeartet wäre.“[1]
[1] „Es kam zu einer Prügelei, bei der sowohl Seeleute als auch Inselbewohner verletzt wurden.“[2]
[1] „Er scheute sich nicht vor einer Prügelei mit dem längsten Laban des Dorfes.“[3]
[2] Sie konnte seine Prügelei nicht mehr ertragen und verließ ihn.
[2] „Dieser vermeintliche Angriff des Vierjährigen war in den Augen der Mutter und Großmutter eine größere Sünde als die häuslichen Prügeleien, die mittlerweile ein völlig normaler Bestandteil des Alltags waren.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Prügelei
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Prügelei
[*] canoo.net „Prügelei
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonPrügelei
[1] The Free Dictionary „Prügelei
[*] Duden online „Prügelei

Quellen:

  1. Luigi Brogna: Spätzle al dente. Neue Geschichten von meiner sizilianischen Familie. 7. Auflage. Ullstein, Berlin 2009, ISBN 978-3-548-26671-8, Seite 292.
  2. Siân Rees: Das Freudenschiff. Die wahre Geschichte von einem Schiff und seiner weiblichen Fracht im 18. Jahrhundert. Piper, München/Zürich 2003, ISBN 3-492-23999-4, Seite 80.
  3. Hans Fallada: Wolf unter Wölfen. Roman. 2. Auflage. Aufbau Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-7466-2743-4, Seite 801. Erstveröffentlichung 1937.
  4. Angela Bajorek: Wer fast nichts braucht, hat alles. Janosch. Die Biographie. Ullstein, Berlin 2016, ISBN 978-3-550-08125-5, Seite 57. Polnisches Original 2015.