Population

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Population (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Population

die Populationen

Genitiv der Population

der Populationen

Dativ der Population

den Populationen

Akkusativ die Population

die Populationen

Worttrennung:

Po·pu·la·ti·on, Plural: Po·pu·la·ti·o·nen

Aussprache:

IPA: [populaˈt͡si̯oːn]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Population (Info)

Bedeutungen:

[1] Biologie: die Gesamtheit der Individuen einer Art in einem Biotop
[2] veraltet: Bevölkerung
[3] Statistik: Kollektiv, Grundgesamtheit einer statistischen Erhebung

Herkunft:

von gleichbedeutend spätlateinisch populatio → la entlehnt[1]

Unterbegriffe:

[1] Kaninchenpopulation, Pinguinpopulation

Beispiele:

[1] „Von einem geschätzten Bestand von 1000 Tieren um 1890 ging die Population vor allem in den 1950er Jahren radikal zurück.“[2]
[3] „Bei der Population der Risiker wurden Mutprobenkinder, Abenteuerreisende, Trekker, Unternehmer, Börsenspekulanten, Spieler, Sozialhelfer, Extremsportler, Testpiloten, Stuntmen, Grenzgänger erfasst.“[3]

Wortbildungen:

Populationsdichte, Populationsdynamik, Populationsgröße, Populationswachstum

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Population
[3] Wikipedia-Artikel „Grundgesamtheit
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Population
[2] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalPopulation
[1] The Free Dictionary „Population

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Population“.
  2. Bernd Gieseking: Das kuriose Finnland Buch. Was Reiseführer verschweigen. S. Fischer, Frankfurt/Main 2014, ISBN 978-3-596-52043-5, Seite 220.
  3. Siegbert A. Warwitz: Sinnsuche im Wagnis. Leben in wachsenden Ringen. Erklärungsmodelle für grenzüberschreitendes Verhalten.. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1620-1, Seite 294.