Nachtwächter

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Nachtwächter (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Nachtwächter die Nachtwächter
Genitiv des Nachtwächters der Nachtwächter
Dativ dem Nachtwächter den Nachtwächtern
Akkusativ den Nachtwächter die Nachtwächter
[1] Nachtwächter in Rothenburg ob der Tauber

Worttrennung:

Nacht·wäch·ter, Plural: Nacht·wäch·ter

Aussprache:

IPA: [ˈnaχtˌvɛçtɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Nachtwächter (Info)

Bedeutungen:

[1] Person, die in der Nacht ein Gebäude oder Gelände bewacht

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Nacht und Wächter

Synonyme:

[1] Wachmann

Weibliche Wortformen:

[1] Nachtwächterin

Oberbegriffe:

[1] Wächter

Beispiele:

[1] Der Nachtwächter patrouilliert in regelmäßigen Abständen durch das ganze Betriebsgelände.
[1] „Unsere Armeeabteilung teilte sich in zwei Brigaden: diejenigen, die tagsüber Wache schoben, und die Nachtwächter.“[1]
[1] „In der zweiten Nacht brannte das Beckmannsche Haus ab, ohne daß der Nachtwächter Feuer geblasen hatte.“[2]
[1] „Das zermürbende Leben der Arbeiter am Witwatersrand kennt er aus eigener Anschauung, er hat als Nachtwächter in einer der Minen gearbeitet.“[3]


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Nachtwächter
[1] Duden online „Nachtwächter
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Nachtwächter
[1] canoo.net „Nachtwächter
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonWächter

Quellen:

  1. Wladimir Kaminer: Onkel Wanja kommt. Eine Reise durch die Nacht. Goldmann, München 2014, ISBN 978-3-442-47364-9, Seite 162.
  2. Hermann Löns: Die Häuser von Ohlenhof. Der Roman eines Dorfes. In: Hans A. Neunzig (Herausgeber): Hermann Löns, Ausgewählte Werke IV. Nymphenburger, München 1986, ISBN 3-485-00530-4, Seite 195-318, Zitat Seite 287.
  3. Bertram Weiss: Aufstand unter Tage. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014, Seite 116-125, Zitat Seite 125.