Manieriertheit

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Manieriertheit (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Manieriertheit

die Manieriertheiten

Genitiv der Manieriertheit

der Manieriertheiten

Dativ der Manieriertheit

den Manieriertheiten

Akkusativ die Manieriertheit

die Manieriertheiten

Worttrennung:

Ma·nie·riert·heit, Plural: Ma·nie·riert·hei·ten

Aussprache:

IPA: [maniˈʀiːɐ̯thaɪ̯t]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] manierierte, gekünstelte Art und Weise

Synonyme:

[1] Affektiertheit, Aufgeblasenheit, Geschraubtheit, Künstelei

Gegenwörter:

[1] Bodenständigkeit, Echtheit

Beispiele:

[1] Viele konnten die übertriebene Darstellung des Schauspielers kaum ertragen, andere schätzten dessen bewusste Manieriertheit.
[1] „Dora Martin girrte; er aber sang vor Manieriertheit. Dabei zeigte er jenes Lächeln, das er auf den Proben den Damen vorzumachen pflegte, wenn sie verfängliche Szenen zu spielen hatten“[1]
[1] „Mit würdevollem Klang und manch Manieriertheit stellte die populäre Literatur für den Hausgebrauch die U-Bootwaffe als die Verkörperung des nationalen Auftrags Deutschlands dar.“[2]

Wortbildungen:

manieriert, Manierismus

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Manieriertheit
[1] canoo.net „Manieriertheit
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonManieriertheit

Quellen:

  1. Klaus Mann, Mephisto, Roman einer Karriere. Querido Verlag, Amsterdam 1936, Neuausgabe Rowohlt Verlag, Reinbek 1981, überarbeitete Neuausgabe 2007, ISBN 978-3-499-22748-6
  2. Michael L. Hadley: Der Mythos der deutschen U-Bootwaffe. Mittler, Hamburg/Berlin/Bonn 2001, Seite 153. ISBN 3-8132-0771-4. Falschschreibung Maniriertheit korrigiert.