Kore

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Kore (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Kore

die Koren

Genitiv der Kore

der Koren

Dativ der Kore

den Koren

Akkusativ die Kore

die Koren

[1] Koren am Erechtheion auf der Akropolis

Worttrennung:

Ko·re, Plural: Ko·ren

Aussprache:

IPA: [ˈkoːʁə]
Hörbeispiele:
Reime: -oːʁə

Bedeutungen:

[1] Bildende Kunst: eine weibliche Gewandstatue in der antiken griechischen Bildhauerei

Herkunft:

von griechisch: κόρη (kóre) = Mädchen entlehnt[1][2]

Synonyme:

[1] Karyatide

Beispiele:

[1] „Auf der Akropolis wurden zwei Signaturen des Antenor gefunden, von denen die eine mit der Statue einer »Kore« in Verbindung gebracht worden ist, die ebenfalls von der Akropolis stammt […]“[3]

Wortbildungen:

[1] Korenhalle

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kore (Skulptur)
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kore
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKore
[*] canoo.net „Kore

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 765.
  2. Wahrig, Herkunftswörterbuch 5. Auflage. wissenmedia GmbH, Geschäftsbereich Verlag, Gütersloh/München 2009, ISBN 978-3-577-07585-5 , Seite 472.
  3. Harald Olbrich et al. (Herausgeber): Lexikon der Kunst. Architektur, Bildende Kunst, Angewandte Kunst, Industrieformgestaltung, Kunsttheorie - Begründet von Gerhard Strauß †, Herausgegeben von Harald Olbrich, Dieter Dolgner, Hubert Faensen, Peter H. Feist, Bruno Flierl, Alexander Häusler, Kurt Junghanns, Alfred Langer, Günter Meißner, Karl-Heinz Otto, Detlef Rößler und Wolfgang Schindler. CD-Rom, A - Z, Directmedia Publishing GmbH, Berlin 2004, ISBN 3-89853-443-X, Band 1, Seite 182, Artikel "Antenor"