KZ-Nummer

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KZ-Nummer (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die KZ-Nummer

die KZ-Nummern

Genitiv der KZ-Nummer

der KZ-Nummern

Dativ der KZ-Nummer

den KZ-Nummern

Akkusativ die KZ-Nummer

die KZ-Nummern

Worttrennung:

KZ-Num·mer, Plural: KZ-Num·mern

Aussprache:

IPA: [kaːˈt͡sɛtˌnʊmɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild KZ-Nummer (Info)

Bedeutungen:

[1] Registriernummer für einen KZ-Häftling

Herkunft:

Determinativkompositum aus KZ und Nummer

Synonyme:

[1] KZ-Häftlingsnummer

Oberbegriffe:

[1] Nummer

Beispiele:

[1] „Ich wollte der Frau sagen, wie es mich schmerzte, ihre KZ-Nummer zu sehen, aber ich wagte es nicht, sie darauf anzusprechen.“[1]
[1] „Und weil sie ihnen das alles nicht so gut erklären kann, und weil die Kinder nicht glauben können, daß das alles geschehen ist, klebt sie ein Heftpflaster über die KZ-Nummer auf ihrem Arm und schweigt.“[2]
[1] „Ich kriegte meine KZ-Nummer.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „KZ-Nummer
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „KZ-Nummer
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKZ-Nummer

Quellen:

  1. Janosch: Gastmahl auf Gomera. Roman. Goldmann Verlag, München 1997, ISBN 3-442-30662-0, Seite 34.
  2. Katharina Krawagna-Pfeifer: Das Schweigen der Lebenden. Fünfzig Jahre hat die Wiener Jüdin Elisa Springer die KZ-Nummer auf ihrem Arm unter einem Heftpflaster verdeckt. In: Berliner Zeitung Online. 4. Juli 1998, ISSN 0947-174X (URL, abgerufen am 28. Mai 2015).
  3. Edgar Hilsenrath: Der Nazi & der Friseur. Roman. 15. Auflage. dtv, München 2017, ISBN 978-3-423-13441-5, Seite 191. Zuerst 1977 erschienen.