Inbetriebnahme

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Inbetriebnahme (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Inbetriebnahme die Inbetriebnahmen
Genitiv der Inbetriebnahme der Inbetriebnahmen
Dativ der Inbetriebnahme den Inbetriebnahmen
Akkusativ die Inbetriebnahme die Inbetriebnahmen

Worttrennung:

In·be·trieb·nah·me, Plural: In·be·trieb·nah·men

Aussprache:

IPA: [ɪnbəˈtʀiːpˌnaːmə]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Die erstmalige Nutzung einer Anlage, Maschine

Herkunft:

Zusammenbildung der Wortverbindung „(etwas) in Betrieb nehmen“ mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -e, verbunden mit Vokalwechsel

Synonyme:

[1] Inbetriebnehmen, Inbetriebsetzen, Inbetriebsetzung

Gegenwörter:

[1] Außerbetriebnahme, Außerbetriebsetzen, Außerbetriebsetzung

Beispiele:

[1] „In der früheren Sowjetunion nehmen zwischen 1986 und 1996 über ein Dutzend neue Atomkraftwerke ihren Betrieb auf, drei noch im Jahr der Katastrophe. 1987, die Strahlenglut in der Ukraine ist noch nicht verloschen, feiern die Sowjets die Inbetriebnahme eines 1500-Megawatt-Riesen vom Tschernobyl-Typ im später litauischen Ignalina. 1996 steht ein solcher Meiler im westrussischen Kursk vor der Vollendung.“[1]
[1] „Schon bei der Inbetriebnahme der Harzquer- und Brockenbahn war der Schwerpunkt des Bahnbetriebes kein anderer als heute.“[2]

Wortbildungen:

Wiederinbetriebnahme

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Inbetriebnahme
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Inbetriebnahme
[1] canoo.net „Inbetriebnahme
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonInbetriebnahme
[1] The Free Dictionary „Inbetriebnahme

Quellen:

  1. o.A., o.T. [Zehn Jahre nach …], in: DIE ZEIT 19.04.1996, S., S. 16
  2. Erhard Löblich: Mit Volldampf nach oben. Die Geschichte der Brockenbahn. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2001, ISBN 3-89812-077-5, Seite 31.