Halbschweizer

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Halbschweizer (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Halbschweizer

die Halbschweizer

Genitiv des Halbschweizers

der Halbschweizer

Dativ dem Halbschweizer

den Halbschweizern

Akkusativ den Halbschweizer

die Halbschweizer

Worttrennung:
Halb·schwei·zer, Plural: Halb·schwei·zer

Aussprache:
IPA: [ˈhalpˌʃvaɪ̯t͡sɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Halbschweizer (Info)

Bedeutungen:
[1] Person mit einem Schweizer und einem Nichtschweizer Elternteil

Herkunft:
Determinativkompositum aus halb und Schweizer

Weibliche Wortformen:
[1] Halbschweizerin

Oberbegriffe:
[1] Schweizer

Beispiele:
[1] „Die Analysen beschränken sich demzufolge auf Schweizer, Halbschweizer, Ex-Jugoslawen, Italiener, Iberer (Spanier und Portugiesen zusammen), Türken und Befragte mit doppelter ausländischer Nationalität.“[1]
[1] „Die Hauptleute könnten nicht mehr nach ihrem freien Willen die ihnen gefälligen Unteroffiziere behalten; es kämen Fremde und Halbschweizer in den Dienst; eidgenössische Hauptleute würden zu Fremden […]“[2]
[1] „Nach dem Niederbruch der französischen Armee 1940, als sich die Neue Ordnung in Europa etabliert zu haben schien, wurde er, wiewohl Halbschweizer, von der Eidgenössischen Fremdenpolizei aufgefordert, sich nach einem neuen Asylland umzusehn.“[3]
[1] „Becher trug das Schicksal der emigrierten Hitler-Gegner und war lange auf der Flucht. Von Wien am Tage vor dem „Anschluß" in die Schweiz. Dort, obwohl „Halbschweizer", nach drei Jahren unerwünscht […]“[4]
[1] „Bei 73 Einwohnern war nur der Vater oder nur die Mutter aus der Schweiz gebürtig, sie können als ‚Halbschweizer‘ bezeichnet werden.“[5]
[1] „Hermann Hesse (Halbschweizer von der Mutter her, väterlich den baltischen Provinzen entstammend […]“[6]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Halbschweizer

Quellen:

  1. Carmine Maiello: Messung und Korrelate von Religiosität. Waxmann Verlag, 2007, S. 93. ISBN 9783830967156
  2. Jahrbuch für Solothurnische Geschichte, Bände 17-20, 1944, S. 73.
  3. Dieter Fringeli: Haltla: Basel und seine Autoren. Buchverlag Basler Zeitung, 1978, S. 25.
  4. Günter Caspar: Im Umgang. Aufbau-Verlag, 1984, S. 110.
  5. Mark Häberlein, Martin Zürn: Minderheiten, Obrigkeit und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit. Scripta Mercaturae Verlag, 2001, S. 138. ISBN 9783895901140
  6. Hermann Kasack: Mosaiksteine: Beiträge zur Literatur und Kunst. Suhrkamp, 1956, S. 103.