Glöckner

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Glöckner (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Glöckner die Glöckner
Genitiv des Glöckners der Glöckner
Dativ dem Glöckner den Glöcknern
Akkusativ den Glöckner die Glöckner
[1] ein Glöckner bei seiner Arbeit

Worttrennung:

Glöck·ner, Plural: Glöck·ner

Aussprache:

IPA: [ˈɡlœknɐ]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Person, deren Aufgabe es ist, einen nach unten hin geöffneten kelchartiger Metallgegenstand durch Schlagen mit einem Klöppel zum Klingen zu bringen

Herkunft:

mittelhochdeutsch glockenære, gloggener, mit Umlaut glöckner; in dieser Form seit der 2. Hälfte 15. Jahrhunderts[1]

Weibliche Wortformen:

[1] Glöcknerin

Oberbegriffe:

[1] Kirchendiener

Beispiele:

[1] Der Beruf des Glöckners ist heute so gut wie ausgestorben.
[1] „Die Menschen, die ich mit meiner Großmutter aufsuchte, wie die Melkotsleute und Bjarni, der Glöckner, hatten keine Kinder, und meine Großmutter hatte alle ihre Kinder verloren.“[2]


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Glöckner
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Glöckner“.
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Glöckner
[1] canoo.net „Glöckner
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGlöckner
[1] The Free Dictionary „Glöckner
[1] Duden online „Glöckner
[1] wissen.de – Wörterbuch „Glöckner
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Glöckner
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Glöckner

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Glocke“.
  2. Halldór Laxness: Auf der Hauswiese. Roman. Huber, Frauenfeld/Stuttgart 1978, ISBN 3-7193-0611-9, Seite 45. Isländisches Original 1975.