Gewehrkugel

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Gewehrkugel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Gewehrkugel

die Gewehrkugeln

Genitiv der Gewehrkugel

der Gewehrkugeln

Dativ der Gewehrkugel

den Gewehrkugeln

Akkusativ die Gewehrkugel

die Gewehrkugeln

Worttrennung:
Ge·wehr·ku·gel, Plural: Ge·wehr·ku·geln

Aussprache:
IPA: [ɡəˈveːɐ̯ˌkuːɡl̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Gewehrkugel (Info)

Bedeutungen:
[1] Geschoss, das aus einer Schusswaffe ab 30 cm Gesamtlänge abgefeuert wird

Herkunft:
Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Gewehr und Kugel

Gegenwörter:
[1] Kanonenkugel, Pistolenkugel

Oberbegriffe:
[1] Geschoss

Beispiele:
[1] „Eine Gewehrkugel aus der Nachbarwohnung hat am Sonntag in Floridsdorf nur knapp eine Frau verfehlt.“[1]
[1] „Wir stehen hinter der Grabenwand und lauern, Gewehrkugeln spritzen lichtzuckend in die Erde, Querschläger surren, Leuchtkugeln entfalten sich, schweben mit weißfahlem Schein über den Drahtverhauen, alle Geräusche vermischen sich mit den Stimmen der Nacht.“[2]
[1] „Manfred hatte von seinem Vater eine Sammlung von Gewehrkugeln geerbt: belgische, französische, polnische; aus Kupfer und aus Messing.“[3]
[1] „Ein paar Gewehrkugeln kamen von drüben gezirpt.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Duden online „Gewehrkugel
[1] canoonet „Gewehrkugel
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGewehrkugel
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Gewehrkugel

Quellen:

  1. http://wien.orf.at/news/stories/2553421/
  2. Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland. Reclam, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-15-018688-6, Seite 72. Erstauflage 1933.
  3. Walter Kempowski: Tadellöser & Wolff. Ein bürgerlicher Roman. CW Niemeyer, Hameln 1991, ISBN 3-87585-911-1, Seite 130. Das Buch ist erstmals 1971 erschienen.
  4. Ludwig Renn: Krieg. Aufbau, Berlin 2014 (Erstmals veröffentlicht 1928), ISBN 978-3-351-03515-0, Zitat Seite 25.