Gesandtschaft

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Gesandtschaft (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Gesandtschaft

die Gesandtschaften

Genitiv der Gesandtschaft

der Gesandtschaften

Dativ der Gesandtschaft

den Gesandtschaften

Akkusativ die Gesandtschaft

die Gesandtschaften

Worttrennung:

Ge·sandt·schaft, Plural: Ge·sandt·schaf·ten

Aussprache:

IPA: [ɡəˈzantʃaft]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Gesandtschaft (Info)
Reime: -antʃaft

Bedeutungen:

[1] diplomatische Vertretung, die von einem Gesandten geleitet wird (und also nicht den Rang einer Botschaft hat)
[2] Gebäude von [1]

Herkunft:

Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert belegt.[1]
Ableitung vom Stamm des Substantivs Gesandter mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -schaft

Sinnverwandte Wörter:

[1] Botschaft

Beispiele:

[1] „Um 863 schickte er eine Gesandtschaft nach Rom.“[2]
[1, 2] „Er habe ein paar Straßen weiter einen Wagen stehen. Damit würde er Otto zur tschechischen Gesandtschaft fahren.“[3]
[2] „Jaksch flüchtete in die englische Gesandtschaft in Prag und schlug sich dann, als Wintersportler getarnt, zur polnischen Grenze durch.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Gesandtschaft
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gesandtschaft
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Gesandtschaft
[1, 2] The Free Dictionary „Gesandtschaft
[1, 2] Duden online „Gesandtschaft
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGesandtschaft

Quellen:

  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gesandtschaft
  2. Ronald Sprafke: Zwei Brüder, eine Mission. In: G/Geschichte. Nummer G/Spezial 2017, ISSN 1617-9412, Seite 26.
  3. Katharina Adler: Ida. Roman. 1. Auflage. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2018, ISBN 978-3-498-00093-6, Seite 375.
  4. Peter Glotz: Die Vertreibung. Böhmen als Lehrstück. Ullstein, München 2003, ISBN 3-550-07574-X, Seite 133.