Gemütsverfassung

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Gemütsverfassung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Gemütsverfassung die Gemütsverfassungen
Genitiv der Gemütsverfassung der Gemütsverfassungen
Dativ der Gemütsverfassung den Gemütsverfassungen
Akkusativ die Gemütsverfassung die Gemütsverfassungen

Worttrennung:

Ge·müts·ver·fas·sung, Plural: Ge·müts·ver·fas·sun·gen

Aussprache:

IPA: [ɡəˈmyːt͡sfɛɐ̯ˌfasʊŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Gemütsverfassung (Info)

Bedeutungen:

[1] psychischer Zustand

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Gemüt und Verfassung sowie dem Fugenelement -s

Synonyme:

[1] Gemütszustand, Seelenzustand, Stimmung

Sinnverwandte Wörter:

[1] Gemütslage, Laune

Oberbegriffe:

[1] Verfassung

Unterbegriffe:

[1] Depression, Euphorie, Hochstimmung

Beispiele:

[1] „In der glücklichen Gemütsverfassung, in der Pierre von seiner Reise nach Südrussland zurückgekehrt war, führte er eine längst gehegte Absicht aus: er machte einen Besuch bei seinem Freunde Bolkonskij, den er seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hatte.“[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Gemütsverfassung
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gemütsverfassung
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Gemütsverfassung
[*] The Free Dictionary „Gemütsverfassung
[1] Duden online „Gemütsverfassung
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGemütsverfassung

Quellen:

  1. Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 490. Russische Urfassung 1867.