Gelage

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Gelage (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ das Gelage die Gelage
Genitiv des Gelages der Gelage
Dativ dem Gelage den Gelagen
Akkusativ das Gelage die Gelage

Worttrennung:

Ge·la·ge, Plural: Ge·la·ge

Aussprache:

IPA: [ɡəˈlaːɡə], Plural: [ɡəˈlaːɡə]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] gemeinsames Mahl mit übermäßigem Essen und Trinken

Herkunft:

Das Wort stammt aus dem niederdeutsch-niederländischen Bereich und erscheint zuerst im 14. Jahrhundert im Westniederdeutschen (als geloch und ähnlich).[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Festessen, Festmahl, Gastmahl, Völlerei

Oberbegriffe:

[1] Mahl

Unterbegriffe:

[1] Fresserei, Saufgelage, Schlemmerei, Trinkgelage, Zechgelage

Beispiele:

[1] „Glaubt man den antiken Autoren, spielten Gastmähler und Gelage eine wichtige Rolle in der keltischen Gesellschaft.“[2]
[1] „Zwei Wächter hielten den zum Gelage angereisten Fürsten an den Armen fest.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Gelage
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gelage
[1] canoo.net „Gelage
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGelage
[1] The Free Dictionary „Gelage
[1] Duden online „Gelage

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Gelage“, Seite 341.
  2. Ulrike Peters: Kelten. Ein Schnellkurs. DuMont, Köln 2011, ISBN 978-3-8321-9319-5, Seite 93.
  3. Annette Bruhns: Salomonischer Barbar. In: Norbert F. Pötzl, Johannes Saltzwedel (Hrsg.): Die Germanen. Geschichte und Mythos. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2013, ISBN 978-3-421-04616-1, Seite 199-210, Zitat Seite 199.