Gedankengang

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Gedankengang (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Gedankengang die Gedankengänge
Genitiv des Gedankenganges
des Gedankengangs
der Gedankengänge
Dativ dem Gedankengang
dem Gedankengange
den Gedankengängen
Akkusativ den Gedankengang die Gedankengänge

Worttrennung:

Ge·dan·ken·gang, Plural: Ge·dan·ken·gän·ge

Aussprache:

IPA: [ɡəˈdaŋkn̩ˌɡaŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Gedankengang (Info), Lautsprecherbild Gedankengang (Info)

Bedeutungen:

[1] Abfolge der Gedanken

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Gedanke und Gang sowie dem Fugenelement -n

Beispiele:

[1] Diesen Gedankengang kann ich nicht nachvollziehen.
[1] „So verliefen die reuigen Gedankengänge des biederen Küan.“[1]
[1] „Und dieser so einfache Gedankengang ertötete im Fürsten Andrej alles Interesse, das er früher dem ganzen Reformwerk entgegengebracht hatte.“[2]
[1] „Dieser kluge Gedankengang stammt übrigens von Epikur, dem wohl ersten Gelehrten, der öffentlich die Existenz Gottes anzweifelte.“[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] dem Gedankengang folgen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Gedankengang
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gedankengang
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Gedankengang
[1] The Free Dictionary „Gedankengang
[1] Duden online „Gedankengang
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGedankengang

Quellen:

  1. Li Yü: Jou Pu Tuan (Andachtsmatten aus Fleisch). Ein erotischer Roman aus der Ming-Zeit. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1979 (übersetzt von Franz Kuhn), ISBN 3-596-22451-9, Seite 359. Chinesisches Original 1634.
  2. Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 601. Russische Urfassung 1867.
  3. Vince Ebert: Machen Sie sich frei!. Sonst tut es keiner für Sie. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2011, ISBN 978-3-499-62651-7, Seite 124.