Flaschenpost

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Flaschenpost (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Flaschenpost

die Flaschenposten

Genitiv der Flaschenpost

der Flaschenposten

Dativ der Flaschenpost

den Flaschenposten

Akkusativ die Flaschenpost

die Flaschenposten

[1] Flaschenpost

Worttrennung:

Fla·schen·post, Plural: Fla·schen·pos·ten

Aussprache:

IPA: [ˈflaʃn̩ˌpɔst]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Flaschenpost (Info)

Bedeutungen:

[1] eine Versandmethode: wasserdicht abschließbare Flasche, ein Gefäß oder Behälter, in den eine Nachricht, ein Dokument oder kleinere Gegenstände gelegt werden

Herkunft:

Determinativkompositum aus Flasche, Fugenelement -n und Post

Oberbegriffe:

[1] Post

Beispiele:

[1] „[…] Auf das Blatt Papier schreibst du deine Nachricht an den Finder. Ein Bild ist auch gut, denn vielleicht schwimmt deine Flaschenpost in ein Land, in dem man kein deutsch versteht. […]“[1]
[1] „[…] Hier sandten wir eine Flaschenpost ab, allerdings ohne sonderliche Hoffnung, daß sie je civilisirte Gegenden erreichen würdce. Wir schrieben kurze Notizen über die Fahrt und unser eigenes Befinden nieder und steckten sie in festverkorkte, gut versiegelte leere Flaschen, die dann ins Meer geworfen wurden. Scott-Hansen und ich fungirten dabei als Postmeister. […]“[2]
[1] „Hoffnung statt Frust: Die Flaschenpost ist zumindest in East Rutherford angekommen. Trunken, schweißdurchnässt und ökobewegt schwankt das Publikum auf die Ausgänge zu. "Vielen Dank fürs Kommen", ruft ihnen Gore zum Abschluss heiser hinterher, […].“[3]
[1] „Die Flaschenposten wurden dazu nicht einfach ins Wasser geworfen, sondern in Küstennähe auf Felsen deponiert.“[4]
[1] „Als Junge hatte er mal Flaschenposten in den Kleinen Belt geworfen.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Flaschenpost
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Flaschenpost
[*] canoo.net „Flaschenpost
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonFlaschenpost
[1] The Free Dictionary „Flaschenpost
[1] Duden online „Flaschenpost
[1] Wolfram Grallert, Waldemar Gruschke: Lexikon der Philatelie. 5., bearbeitete und ergänzte Auflage. Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1971, Stichwort Flaschenpost.

Quellen:

  1. BR-Online: Flaschenpost – Briefe in alle Welt (Archivversion vom 12. Februar 2007).
  2. Fritjof Nansen: Durch Nacht und Eis. In: Projekt Gutenberg-DE. Band 3, Zweites Kapitel: Nach Norden (URL).
  3. Marc Pitzke: "Live Earth" in New York: Mit dem SUV zum Klima-Woodstock. In: Spiegel Online. 8. Juli 2007, ISSN 0038-7452 (URL, abgerufen am 22. September 2013).
  4. Deutsche Post (Herausgeber): Brieftauben, Ballone, Blechkanister. Postbeförderung zwischen Innovation und Kuriosität. ohne Verlagsangabe, ohne Ortsangabe 2013, Seite 77.
  5. Walter Kempowski: Tadellöser & Wolff. Ein bürgerlicher Roman. CW Niemeyer, Hameln 1991, ISBN 3-87585-911-1, Seite 231. Das Buch ist erstmals 1971 erschienen.