Fetzenlaberl

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Fetzenlaberl (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Fetzenlaberl die Fetzenlaberln
Genitiv des Fetzenlaberls der Fetzenlaberln
Dativ dem Fetzenlaberl den Fetzenlaberln
Akkusativ das Fetzenlaberl die Fetzenlaberln

Worttrennung:

Fet·zen·la·berl, Plural: Fet·zen·la·berln

Aussprache:

IPA: [ˈfɛt͡sn̩ˌlaːbɐl]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Österreich, umgangssprachlich: Gerät zur Ausübung einer beliebten Mannschaftssportart, welche mit 22 Spielern und ebendiesem gespielt wird

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Fetzen und Laberl

Synonyme:

[1] Fetzenball, Fußball, Pocke

Beispiele:

[1] „Tatsächlich – der öffentliche Raum ist, nach ‚westlicher‘ Sichtweise, die große Spielwiese politischer und wirtschaftlicher Kräfte, ein langsam rollendes überdimensionales Billboard, an dem sich die jeweiligen Machtverhältnisse nur allzu genau ablesen lassen: Unternehmensarchitekturen auf entgegenkommend gewidmeten Bauparzellen hier, grelle Markenlogos da, Shoppingmalls dort, Geschäftsarkaden und Überdachungen auf vom Kommerz eroberten Freiflächen, auf denen früher, vor Urzeiten sozusagen, vielleicht einmal die Kinder dem Fetzenlaberl nachgesprintet sind.“[1]
[1] „Die Berggasse heißt Berggasse, weil sie wirklich steil wie ein Berg ansteigt, sodass das Fetzenlaberl immer bergab rollt und die Gassenjungen niemals gute Fetzenlabler werden können.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Fetzenlaberl
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Fetzenlaberl
[1] Alois Kogler: Die Kunst der Höchstleistung. Springer, 2007, Seite 143 (Zitiert nach Google Books).

Quellen:

  1. Ute Woltron: Willkommen in Arkadien. In: Der Standard digital. 13. Juni 2008 (URL, abgerufen am 11. November 2017).
  2. Egyd Gstättner: Der Mensch kann nicht fliegen. Picus, 2008, Seite 36 (Zitiert nach Google Books).