Eliteforscher

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Folgendes ist zu überarbeiten: Es gibt scheint's Forscher, die zur Elite der Wissenschaftler zählen, und Forscher (z. B. Hartmann), die über Eliten forschen. Letztere werden auch als Elitenforscher bezeichnet. Für erstere gibt es noch zu wenige Belege. Peter -- 11:11, 25. Sep. 2016 (MESZ)

Eliteforscher (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Eliteforscher

die Eliteforscher

Genitiv des Eliteforschers

der Eliteforscher

Dativ dem Eliteforscher

den Eliteforschern

Akkusativ den Eliteforscher

die Eliteforscher

Nebenformen:

[1] Elitenforscher

Worttrennung:

Eli·te·for·scher, Plural: Eli·te·for·scher

Aussprache:

IPA: [eˈliːtəˌfɔʁʃɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Eliteforscher (Info)

Bedeutungen:

[1] Soziologie: Forscher, der über Mitglieder gesellschaftlicher Eliten forscht
[2] herausragender Wissenschaftler  •  Für diese Bedeutung fehlen Referenzen oder Belegstellen.

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Elite und Forscher

Beispiele:

[1] „Hohe Einkommen und Vermögen, Chef-Posten in internationalen Unternehmen, grenzüberschreitende Mobilität, transnationale Ausrichtung- das sind Elemente, die gerne der globalen Wirtschaftselite zugeschrieben werden. Doch gibt es sie wirklich, die internationale Superelite, die die Fäden zieht und von den Großkonzernen aus die Welt regiert? Der Eliteforscher Prof. Michael Hartmann hat sich die 1000 größten Unternehmen der Welt über 20 Jahre hinweg angesehen, ebenso wie die weltweit 1000 reichsten Personen.“[1]
[1] „So mussten die Soziologen der TU Darmstadt erst unlängst den geplanten achtsemestrigen Bachelor auf ein sechssemestriges Programm umschreiben, berichtet der Eliteforscher Michael Hartmann.“[2]
[1] „Befeuert wird dieses Gefühl der Ungerechtigkeit von Leuten wie Michael Hartmann, dem aus Funk und Fernsehen bekannten Eliteforscher.“[3]
[1] „Aber die früheren DDR-Kader träumen noch immer rosarot: Eigentlich sei der Sozialismus erstrebenswert, lautet ihr Ideal. Zu diesem Ergebnis kommen Eliteforscher der Universität Potsdam.“[4]
[1] „Diese Eliteforscher operierten letztlich wie Rönne, sie betrachteten die beiden Hirnlappen eines Individuums, tasteten deren Windungen nach und offerierten ihren Eindruck dieses Abdrucks der interessierenden Person.“[5]
[2] „Ullrich hat gleich vier seiner Mitarbeiter aus Martinsried auf die Schatzinsel für Eliteforscher mitgebracht.“[6]
[2] „Denn der Artikel, um den es geht, stammt aus der Feder dreier Eliteforscher, die damals an der Harvard University bei Boston lehrten.“[7]
[2] „‚Nur die besten sollen Lehrer werden‘, begründete Rektorin Hackl das Auswahlverfahren. Gerade die Volksschullehrer hätten für die Schullaufbahn der Kinder eine ganz besondere Verantwortung: ‚Wer Eliteforscher will, muss zuerst Elitevolksschullehrer ausbilden.‘“[8]
[2] „Seither bemühte man sich aktiv um Eliteforscher, richtete außeruniversitäre Forschungszentren ein.“[9]
Zitate mit der Nebenform
[1] „Herr Hartmann, Sie sind Elitenforscher. Zählen Sie als Professor, der oft in den Medien auftaucht, selbst zur Elite?“[10]
[1] „Herkunft ist für den Aufstieg ausschlaggebend, nicht Leistung, sagt Elitenforscher Michael Hartmann.“[11]
[1] „Die Vorstände deutscher Unternehmen bestehen fast ausschließlich aus weißen deutschen Männern, stellt Elitenforscher Michael Hartmann im F.A.Z.-Gespräch fest.“[12]
[1] „Wichtig ist, sagt der Elitenforscher Michael Hartmann, schon als Kind den souveränen Umgang mit Macht erlernt zu haben.“[13]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Eliteforscher
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonEliteforscher

Quellen:

  1. Ankündigung der Sendung SWR2 Wissen Die Aula, Abgehoben und transnational? Wie tickt die globale Wirtschaftselite? Von Michael Hartmann, Sonntag, 25. September 2016, 8:30 Uhr; abgerufen am 26. September 2016, 15:00 Uhr auf SWR2.de
  2. Die Zeit, 13.07.2009 (online); zitiert nach: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Eliteforscher
  3. Georg Meck: Der Chefreport. In: FAZ.NET. 25. Juli 2011, ISSN 0174-4909 (URL, abgerufen am 25. September 2016).
  4. H.-R. Karutz: Wenn Eliten träumen. In: Welt Online. 15. November 2011, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 25. September 2016).
  5. Norbert Wallstein , Werner Frick: "Scientia poetica": Literatur und Naturwissenschaft. Wallstein, 2004, Seite 326 (Google Books, abgerufen am 25. September 2016)
  6. Gerald Traufetter: Schatzinsel für Eliteforscher. In: Spiegel Online. 26. März 2005, ISSN 0038-7452 (URL, abgerufen am 25. September 2016).
  7. Kathrin Zinkant: Süß schmeckt der Profit. In: sueddeutsche.de. 16. September 2016, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 25. September 2016).
  8. Lisa Nimmervoll: Wer lehren will, muss schreiben können. In: Der Standard digital. 15. Februar 2008 (URL, abgerufen am 25. September 2016).
  9. Martina Salomon: Vertreibt Österreich Nobelpreisträger?. In: KURIER.at. 7. September 2016 (URL, abgerufen am 25. September 2016).
  10. Dominik Stawski: Der Stallgeruch macht's. In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 25. September 2016).
  11. Julian Kirchherr: "Vor allem zählt der richtige Stallgeruch". In: Zeit Online. 28. Februar 2013, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 25. September 2016).
  12. Julia Löhr: „Ausländer sind nicht so gut vernetzt“. In: FAZ.NET. 22. Juli 2008, ISSN 0174-4909 (URL, abgerufen am 25. September 2016).
  13. Arno Luik: "Zum Manager wird man geboren". In: stern.de. 21. Oktober 2007, ISSN 0039-1239 (URL, abgerufen am 25. September 2016).