Eisenbahnzug

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Eisenbahnzug (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Eisenbahnzug die Eisenbahnzüge
Genitiv des Eisenbahnzuges
des Eisenbahnzugs
der Eisenbahnzüge
Dativ dem Eisenbahnzug
dem Eisenbahnzuge
den Eisenbahnzügen
Akkusativ den Eisenbahnzug die Eisenbahnzüge
[1] ein Eisenbahnzug in Japan

Worttrennung:

Ei·sen·bahn·zug, Plural: Ei·sen·bahn·zü·ge

Aussprache:

IPA: [ˈaɪ̯zn̩baːnˌt͡suːk]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Eisenbahnzug (Info)

Bedeutungen:

[1] aus Lokomotive oder Triebwagen und mehreren angehängten Wagen bestehendes Schienenfahrzeug

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Substantiv Eisenbahn und dem Substantiv Zug

Oberbegriffe:

[1] Eisenbahn, Zug

Beispiele:

[1] Durch Göttingen fahren jeden Tag viele Eisenbahnzüge.
[1] „Was ich in ‚Pacific‘ zu schildern versucht habe, ist nicht die Nachahmung der Geräusche der Lokomotive, sondern die Wiedergabe eines visuellen Eindrucks und eines physischen Wohlempfindens durch eine musikalische Konstruktion. Diese geht von der sachlichen Beobachtung aus: das ruhige Atmen der stillstehenden Maschine, die Anstrengung beim Anfahren, die allmähliche Steigerung der Geschwindigkeit bis zum ‚lyrischen Zustand‘, zum Gewaltig-Pathetischen eines Eisenbahnzuges, der mit seinem 300-Tonnen-Gewicht mit einer Stundengeschwindigkeit von 120 Kilometern durch die tiefe Nacht rast. Als Vorwurf wählte ich eine Lokomotive vom Typ ‚Pacific‘, Modell 231, für schwere Schnellzüge.“[1]
[1] Als es kurz nach drei Uhr morgens krachte, riss es uns aus dem Schlaf – es war, als würde ein Eisenbahnzug quer durchs Haus fahren.
[1] „Dann sah er einen Eisenbahnzug, der durch die Finsternis rollte.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Eisenbahnzug
[1] Duden online „Eisenbahnzug
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Eisenbahnzug
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalEisenbahnzug

Quellen:

  1. [Eisenbahnzug Eisenbahnzug.] Die Zeit, 13. März 1952, abgerufen am 19. Juli 2013.
  2. Hans Herbert Grimm: Schlump. Roman. 2. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2014, ISBN 978-3-462-04609-0, Seite 190. Erstauflage 1928.