Dosenravioli

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Dosenravioli (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ
die Dosenravioli
Genitiv
der Dosenravioli
Dativ
den Dosenravioli
Akkusativ
die Dosenravioli
[1] Dosenravioli

Worttrennung:

kein Singular, Plural: Do·sen·ra·vi·o·li

Aussprache:

IPA: [ˈdoːzn̩ʁaˌvi̯oːli]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Dosenravioli (Info)

Bedeutungen:

[1] Gastronomie: gefüllte, bereits gegarte Nudeltaschen mit Soße in einer Konservendose

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Dose und Ravioli mit dem Fugenelement -n

Oberbegriffe:

[1] Fertiggericht; Ravioli

Beispiele:

[1] Es soll Leute geben, die essen Dosenravioli sogar kalt.
[1] „In den sechziger Jahren traute man den Konserven einiges zu. Sie sollten der berufstätigen Frau den lästigen Teil der Küchenarbeit abnehmen. Um ihren Stolz nicht zu verletzen, blieb freilich immer noch ein Schritt zu tun: Parmesan auf die Dosenravioli streuen oder das Fertig-Ragout-fin mit einem Schuss Worcestersauce »verfeinern«.“[1]
[1] „Seit dem neuen Fleischskandal traust du keiner Lasagne mehr über den Weg, machst einen großen Bogen ums Tiefkühlregal und verzichtest sogar auf deine geliebten Dosenravioli?[2]
[1] „Mit Hi-Fi ist es wie mit Wein oder Essen: Hat man einmal verfeinerte Produkte geschmeckt, dann ist es schwer, wieder zu 2-Euro-Weinen oder Dosenravioli zurückzufinden.“[3]
[1] „Wir überquerten ausgetrocknete Flussbetten, die »Bismarck« oder »Teufelsbach« heißen, und zuckten in den Supermärkten der allgegenwärtigen Marke Spar vor der »Deutschen Ecke« zusammen, in der Tütensuppen, Dosenravioli und Maggi-Würze das germanisch-kulinarische Unheil in der Weite Südwestafrikas unbeirrt weiterverbreiten.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dosenravioli
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalDosenravioli

Quellen:

  1. Michael Allmaier: Konflikt auf dem Teller. In: Zeit Online. Nummer 35, 13. Oktober 2008, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 30. Oktober 2014).
  2. Teresa Fries: Das Ding der Woche: Die Pferdefleisch-App. In: sueddeutsche.de. 20. Februar 2013, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 30. Oktober 2014).
  3. Clemens Wergin: Warum ich … für Hi-Fi-Anlagen schwärme. In: Welt Online. 28. April 2013, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 30. Oktober 2014).
  4. Jakob Strobel y Serra: Gegen Speikobras empfehlen wir Schrotflinten. In: FAZ.NET. 18. April 2013, ISSN 0174-4909 (URL, abgerufen am 30. Oktober 2014).