Dez

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Dez (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Dez

die Deze

Genitiv des Dezes

der Deze

Dativ dem Dez
dem Deze

den Dezen

Akkusativ den Dez

die Deze

Alternative Schreibweisen:

Deez, Dätz, Däz

Worttrennung:

Dez, Plural: De·ze

Aussprache:

IPA: [ˈdeːt͡s]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Dez (Info)
Reime: -eːt͡s

Bedeutungen:

[1] regional, mitteldeutsch[1]: umgangssprachliche/saloppe Bezeichnung für Kopf

Herkunft:

aus dem Niederdeutschen entlehnt; das Wort geht möglicherweise auf französisch tête → fr „Kopf“ zurück[2]

Synonyme:

[1] Kopf, Dach, Rübe, Nuss, Omme, Nischel

Oberbegriffe:

[1] Körperteil

Beispiele:

[1] „Im Fernsehen wurden Tick, Trick und Track dafür von einem Nachrichtensprecher gelobt, und Onkel Donald standen Fragezeichen überm Dez.“[3]

Redewendungen:

[1] eins/einen auf/über den Dez kriegen[4]
[1] jemandem eins/einen auf/über/vor den Dez hauen/geben[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Dez
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dez
[*] canoo.net „Dez
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDez
[*] The Free Dictionary „Dez
[1] Duden online „Dez

Quellen:

  1. Renate Wahrig-Burfeind (Herausgeber): Wahrig, Deutsches Wörterbuch. 8. Auflage. Wissen-Media-Verlag, Gütersloh/München 2006, ISBN 978-3-577-10241-4, DNB 974499498, Stichwort: Gebräu.
  2. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 7. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2011, ISBN 978-3-411-05507-4, Stichwort: „Dez“.
  3. Gerhard Henschel: Kindheitsroman. Hoffmann und Campe, Hamburg 2004, ISBN 3-455-03171-4, Seite 167.
  4. Hans Schemann: German/English Dictionary of Idioms. 2013, S. 152.
  5. Hans Schemann: German/English Dictionary of Idioms. 2013, S. 152.