Defätismus
Erscheinungsbild
Defätismus (Deutsch)
[Bearbeiten]Substantiv, m
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Defätismus | — |
| Genitiv | des Defätismus | — |
| Dativ | dem Defätismus | — |
| Akkusativ | den Defätismus | — |
Alternative Schreibweisen:
- Schweiz: Defaitismus
Worttrennung:
- De·fä·tis·mus, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [defɛˈtɪsmʊs]
- Hörbeispiele:
Defätismus (Info) - Reime: -ɪsmʊs
Bedeutungen:
- [1] pessimistische, mutlose Haltung
- [2] Zustand der Mutlosigkeit oder Schwarzseherei
Herkunft:
- in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von französisch défaitisme → fr übernommen[1]
Beispiele:
- [1] „Kalick war der Junge gewesen, der mich angezeigt hatte wegen Defätismus und während der Gerichtsverhandlung auf Härte, unerbittlicher Härte bestanden hatte.“[2]
- [1] „Aber der Mann, der Ostpreußen bis zum Schluss eisern im Griff hielt, Gauleiter Erich Koch, hatte gedroht, Fluchtvorbereitungen als Defätismus zu ahnden.“[3]
- [2]
Wortfamilie:
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] pessimistische, mutlose Haltung
|
- [1, 2] Wikipedia-Artikel „Defätismus“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Defätismus“
- [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Defätismus“
- [1] The Free Dictionary „Defätismus“
- [1] Duden online „Defätismus“
Quellen:
- ↑ Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Defätismus“
- ↑ Heinrich Böll: Ansichten eines Clowns. Roman. Insel, Leipzig 1990, ISBN 3-7351-0161-5, Seite 210.
- ↑ Jochen Buchsteiner: Wir Ostpreußen. Eine ganz gewöhnliche deutsche Familiengeschichte. dtv, München 2025, ISBN 978-3-423-28470-7, Seite 19.