Brut

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Brut (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Brut die Bruten
Genitiv der Brut der Bruten
Dativ der Brut den Bruten
Akkusativ die Brut die Bruten

Worttrennung:

Brut, Plural: Bru·ten

Aussprache:

IPA: [bʀuːt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Brut (Info)

Bedeutungen:

[1] Vorgang des Brütens
[2] Gelege und Nachkommenschaft von Vögeln, Fischen, Reptilien und Insekten
[3] pejorativ: Pack

Herkunft:

mittelhochdeutsch bruot, eventuell eine Rückbildung zum Verb brüten, belegt seit dem 14. Jahrhundert[1]

Beispiele:

[1] „Das Nest wird für das Gelege, die Brut, die Speicherung von Futter und zum Schutz der Nestlinge während der Aufzucht verwandt.“[2]
[2] „Im Sinne dieses Bundesgesetzes ist: 1. »Bienenvolk« die Gesamtheit der in einer Bienenwohnung (Beute) lebenden Bienen mit ihrer Brut und ihren Waben; …“[3]
[3] „Dieser hatte im März - mitten im Europa- und Kommunalwahlkampf - bei einer Veranstaltung zum bundesweiten Projekt ‚Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage‘ vor einem Wiedererstarken der ‚braunen Brut‘ gewarnt und die NPD-Anhänger als ‚Wiedergänger der alten Nazis‘ bezeichnet.“[4]
[3] „Die schlimmste Brut von Gläubigen waren weiße Evagelikale.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Brut
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Brut
[1–3] canoo.net „Brut
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Brut
[1–3] The Free Dictionary „Brut
[1–3] Duden online „Brut

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Brut“, Seite 155.
  2. Wikipedia-Artikel „Nest“ (Stabilversion)
  3. Österreichisches Bienenseuchengesetz, Fassung vom 31. Dezember 2015, § 2.
  4. Urteil im Saarland: Bildungsminister darf NPD als "braune Brut" bezeichnen. In: Spiegel Online. 8. Juli 2014, abgerufen am 31. Dezember 2015.
  5. Tom Wolfe: Das Königreich der Sprache. Blessing, München 2017, ISBN 978-3-89667-588-0, Zitat Seite 157. Englisch The Kingdom of Language, 2016.