Bauernmalerei

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Bauernmalerei (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Bauernmalerei

Genitiv der Bauernmalerei

Dativ der Bauernmalerei

Akkusativ die Bauernmalerei

[1] Ein Schrank von 1825 aus dem Chiemgau mit Bauernmalerei

Worttrennung:

Bau·ern·ma·le·rei, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈbaʊ̯ɐnmaːləˌʁaɪ̯]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Bauernmalerei (Info)

Bedeutungen:

[1] zusammenfassende Bezeichnung für volkstümliche Malerei, bei der bäuerliche Motive zur Verzierung auf Möbel oder Gebrauchsgegenstände aufgebracht werden

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Bauer und Malerei sowie dem Fugenelement -n

Oberbegriffe:

[1] Volkskunst

Unterbegriffe:

[1] Möbelmalerei, Hinterglasmalerei

Beispiele:

[1] „Der Stil der Bauernmalerei wird seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Freizeitmalern zur Verzierung von Möbeln und der Herstellung von Dekorationsartikeln mit bäuerlichem Flair aufgegriffen.“[1]
[1] „Erst 1956 versuchte die von Rudolf Hanhart, dem Direktor des St. Galler Kunstmuseums, realisierte Ausstellung “Appenzellische und Toggenburgische Bauernmalerei” die Appenzeller Volkskunst wieder stärker im Rahmen einer volkskundlichen Interpretation zu verorten.“[2]
[1] „Von den Gastgebern werden traditionelle Beschäftigungen organisiert, z.B. Töpfern, Spinnen, Weben, Brot backen, Hausmusik, Bauernmalerei, Zubereitung typischer Bauernkost.“[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] alpenländische / deutsche / dänische / norwegische / schwedische Bauernmalerei

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Bauernmalerei
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBauernmalerei
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Bauernmalerei
[1] Brockhaus-Enzyklopädie in vierundzwanzig Bänden. Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage. Zweiter Band: APU–BEC, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1987, ISBN 3-7653-1102-2, DNB 870173111, Seite 645, Artikel „Bauernmalerei“
[1] Harald Olbrich et al. (Herausgeber): Lexikon der Kunst. Architektur, Bildende Kunst, Angewandte Kunst, Industrieformgestaltung, Kunsttheorie - Begründet von Gerhard Strauß †, Herausgegeben von Harald Olbrich, Dieter Dolgner, Hubert Faensen, Peter H. Feist, Bruno Flierl, Alexander Häusler, Kurt Junghanns, Alfred Langer, Günter Meißner, Karl-Heinz Otto, Detlef Rößler und Wolfgang Schindler. CD-Rom, A - Z, Directmedia Publishing GmbH, Berlin 2004, ISBN 3-89853-443-X, Band 1, Seite 431, Eintrag „Bauernmalerei“ mit Verweis auf den Artikel „Möbelmalerei“
[1] Franz Dornseiff: Der Deutsche Wortschatz nach Sachgruppen, 8. Auflage, 2004 (Walter de Gruyter), ISBN 3110179210, Seite 258, dort „Bauernmalerei“
[1] Duk Ho Lee: Rückläufiges Wörterbuch der deutschen Sprache, 2005 (Walter de Gruyter), ISBN 3110181975, Seite 492

Quellen:

  1. Wikipedia-Artikel „Bauernmalerei
  2. Franziska Schürch: Landschaft, Senn und Kuh: Die Entdeckung der Appenzeller Volkskunst (Band 1 von Culture: Schweizerische Gesellschaft für Volskunde; Band 1 von Schweizer Beiträge zur Kulturwissenschaft), 2008 (Waxmann Verlag), ISBN 3830920407, Seite 95
  3. Wolfgang Althof: Incoming-Tourismus (Lehr- und Handbücher zu Tourismus, Verkehr und Freizeit), 2. Auflage 2001, ISBN 3486257668, Seite 117