Ablepharie

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Ablepharie (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Ablepharie
Genitiv der Ablepharie
Dativ der Ablepharie
Akkusativ die Ablepharie

Worttrennung:

Ab·le·pha·rie, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ablefaˈʀiː]
Hörbeispiele:
Reime: -iː

Bedeutungen:

[1] Medizin: Fehlen eines Augenlids

Herkunft:

zu griechisch α- (a-) → grc „nicht-“ und βλέφαρον (blépharon) → grcAugenlid[1]

Synonyme:

[1] Lidlosigkeit

Beispiele:

[1] „Abgesehen von den Missgeburten, welchen bei einem völlig mangelnden oder wenigstens sehr verkümmerten Gesicht auch die Augenlider fehlen (Aprosopa), ist der Mangel der letzteren einigemale zugleich mit dem der Augen, seltener ohne einen solchen beobachtet worden, so in einem Falle von FRIDERICI (89), wo aber nach CORNAZ (3 p. 44) die Bulbi von kleinen Hautwulsten umgeben waren, die doch wohl als rudimentäre Lider zu betrachten sind, und so den Uebergang zu der einen Form der partiellen Ablepharie oder Mikroblepharie bilden.“[2]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] partielle Ablepharie; unter (einer) Ablepharie leiden

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Ablepharie
[1] Duden online „Ablepharie
[1] Lexikon der Biologie. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 1999 auf spektrum.de, „Ablepharie
[1] Dieter Baer und wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion; Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 2. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 3-411-04162-5, Seite 32.
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 10., aktualisierte Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2010, ISBN 978-3-411-04060-5, DNB 1007274220, Seite 39.

Quellen:

  1. Dieter Baer und wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion; Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 2. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 3-411-04162-5, Seite 32.
  2. Redigirt von Alfred Graefe, Theod. Saemisch: Handbuch der gesammten Augenheilkunde. Zweiter Band, Erste Hälfte: Anatomie und Physiologie. Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig 1875. Seite 103