Verbalinjurie

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[Bearbeiten] Verbalinjurie (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Verbalinjurie die Verbalinjurien
Genitiv der Verbalinjurie der Verbalinjurien
Dativ der Verbalinjurie den Verbalinjurien
Akkusativ die Verbalinjurie die Verbalinjurien

Worttrennung:

Ver·bal·in·ju·rie, Plural: Ver·bal·in·ju·rien

Bedeutungen:

[1] veraltend: in Worten ausgedrückte Beleidigung, üble Nachrede

Herkunft:

[1] Kompositum aus verbal und Injurie

Sinnverwandte Wörter:

[1] Invektive, Kränkung, Schmähung

Gegenwörter:

[1] Realinjurie

Oberbegriffe:

[1] Injurie

Beispiele:

[1] „Unser Rhinoceros Sumatranus ist alles andere, nur kein Geistesathlet. Man fügt ihm wohl eine Verbalinjurie zu, trifft aber dennoch den Nagel auf den Kopf, wenn man es als ungewöhnlich stupid bezeichnet. Im allgemeinen ist es ein recht harmloses, friedliches Tier.“[1]
[1] „Es [i]st nichts Ungewohntes, daß im Bayerischen- Wahlkampf harte Worte gefallen sind, die bis zu Verbalinjurien reichten.“[2]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Verbalinjurie
[1] canoo.net „Verbalinjurie
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonVerbalinjurie

Quellen:

  1. Hagenbeck, John / Ottmann, Victor, „Südasiatische Fahrten und Abenteuer“, Dresden: Deutsche Buchwerkstätten 1924, S. 195
  2. ZEITWiktionary:Literaturliste: Erpressung, DIE ZEIT, 27.11.1970 Nr. 48
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