Tmesis
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[Bearbeiten] Tmesis (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, f
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Tmesis | die Tmesen |
| Genitiv | der Tmesis | der Tmesen |
| Dativ | der Tmesis | den Tmesen |
| Akkusativ | die Tmesis | die Tmesen |
Worttrennung:
- Tme·sis, Plural: Tme·sen
Aussprache:
- IPA: [ˈtmeːzɪs], Plural: [ˈtmeːzən]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] Linguistik: rhetorische Figur der Trennung zusammengehöriger Teile eines Wortes durch Einschub anderer Wörter
Herkunft:
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [1] „Die Tmesis tritt vorrangig bei Verbalkonstruktionen auf und wird oftmals - zumal in der Umgangssprache - nicht als ungewöhnlich empfunden, so etwa bei »Wo gehst du hin?« ‚Wohin gehst du?‘ oder »Da habe ich keine Lust zu« ‚Dazu habe ich keine Lust‘.“[2]
- [1] Bei Partikelverben wie „ankommen“ oder „zuordnen“ tritt die Tmesis im Deutschen bei Zweitstellung des Verbstamms regelhaft auf: „kommt ... an“, „ordnet ... zu“.
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Tmesis“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Tmesis“
- [1] canoo.net „Tmesis“
Quellen:
- ↑ Helmut Glück (Hrsg.): Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005, ISBN 978-3-476-02056-7, Stichwort: „Tmesis“.
- ↑ Anja Overbeck: Italienisch im Opernlibretto. Quantitative und qualitative Studien zu Lexik, Syntax und Stil. De Gruyter, Berlin/Boston 2011, Seite 263. ISBN 978-3-025382-5. (= Habilitationsschrift, Göttingen 2010.) Kursiv gedruckt, aber ohne Anführungsstriche: die Beispielssätze »Wo gehst du hin?« und »Da habe ich keine Lust zu«.

