Süßholz raspeln

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[Bearbeiten] Süßholz raspeln (Deutsch)

[Bearbeiten] Redewendung

Worttrennung:

Süß·holz ras·peln

Aussprache:

IPA: [ˈzyːsˌhɔlʦ ˈʀaspl̩n]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich: jemandem schmeicheln, schöntun

Beispiele:

[1] Ach, unsere Dichter: wie ihnen die schönen Worte schmelzend von den Lippen fallen, wie fein sie das Süßholz zu raspeln verstehen, wie sich ihre Stimmen in betörenden Melodien heben und senken, wie sie die Augen bescheiden zur Erde wenden und ihre Hände in zarter Gebärde schalengleich aneinanderlegen![1]

Abgeleitete Begriffe:

Süßholzraspler, Süßholzrasplerin

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Redewendungen. Wörterbuch der deutschen Idiomatik. In: Der Duden in zwölf Bänden. 3. Auflage. Band 11, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2008, ISBN 978-3-411-04113-8, Seite 753, Eintrag „Süßholz raspeln“
[1] Wikipedia-Artikel „Liste_deutscher_Redewendungen#S
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Süßholz

Quellen:

  1. Hoheitsvolles Schnorrertum. In: Zeit Online. Nummer 36/1994, 2. September 1994, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 16. Mai 2012).
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