Pelerine

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Pelerine (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Pelerine die Pelerinen
Genitiv der Pelerine der Pelerinen
Dativ der Pelerine den Pelerinen
Akkusativ die Pelerine die Pelerinen

Worttrennung:

Pe·le·ri·ne, Plural: Pe·le·ri·nen

Aussprache:

IPA: [peləˈʀiːnə], Plural: [peləˈʀiːnən]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -iːnə

Bedeutungen:

[1] ärmelloser Umhang

Herkunft:

[1] im 19. Jahrhundert von französisch pèlerine → fr entlehnt, „eigentlich »von Pilgern getragener Umhang, Kragen des Pilgermantels«“, eine Ableitung zu französisch pèlerin → fr „Pilger“[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Cape, Überwurf, Umhang

Oberbegriffe:

[1] Kleidung

Beispiele:

[1] „Statt eines Mantels trug er eine grünliche, verschossene Pelerine, und der Kopf gipfelte in einem steifen grauen Hut, der vor Jahren schwarz gewesen sein mochte.“[2]
[1] „Sie rannte mit wehender Pelerine ins Wohnzimmer und warf Aschenbecher unter das Klavier.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Pelerine
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Pelerine
[*] canoo.net „Pelerine
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonPelerine
[1] The Free Dictionary „Pelerine
[1] Duden online „Pelerine

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Pelerine“, Seite 688.
  2. Erich Kästner: Fabian. In: Kästner für Erw achsene 3. Deutscher Bücherbund, Stuttgart/München ohne Jahr, Seite 7-201, Zitat Seite 92. Erstdruck 1931.
  3. Walter Kempowski: Tadellöser & Wolff. Ein bürgerlicher Roman. CW Niemeyer, Hameln 1991, ISBN 3-87585-911-1, Seite 245. Das Buch ist erstmals 1971 erschienen.