Grundform
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[Bearbeiten] Grundform (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, f
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Grundform | die Grundformen |
| Genitiv | der Grundform | der Grundformen |
| Dativ | der Grundform | den Grundformen |
| Akkusativ | die Grundform | die Grundformen |
Worttrennung:
- Grund·form, Plural: Grund·for·men
Aussprache:
- IPA: [ˈɡʀʊntˌfɔʁm], Plural: [ˈɡʀʊntˌfɔʁmən]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] ursprüngliche Form
- [2] zugrundeliegende Form
- [3] Linguistik: Ausgangsform eines flektierbaren Wortes im Flexionsparadigma
Herkunft:
- Ableitung zu Form mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) grund-
Sinnverwandte Wörter:
- [3] Nennform, Zitierform
Oberbegriffe:
- [1-3] Form
Unterbegriffe:
- [3] Infinitiv
Beispiele:
- [1] „Es bezeichne Palingenesia, das griechische Äquivalent von deutsch »Wiedergeburt«, in seiner etymologischen Grundform.“[1]
- [2] „Dieses Spiel ist eine interessante Variante der Grundform.“[2]
- [3] „Diejenige Form eines Paradigmas, die nie eine besondere Endung zeigt, also ökonomischerweise »negativ« abgehoben ist, kann man als »Grundform« werten, im Kasussystem etwa die Form des Nominativs (...).“[3]
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1, 3] Wikipedia-Artikel „Grundform“
- [1, 3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Grundform“
- [2, 3] canoo.net „Grundform“
- [2] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Grundform“
- [3] The Free Dictionary „Grundform“
- [1–3] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Stichwort „Grundform“.
Quellen:
- ↑ Lexikon der Ägyptologie, Band VI: Stele - Zypresse. Harrassowitz, Wiesbaden 1986, S. 1252. ISBN 3447-02663-4. Abkürzung aufgelöst. Zugriff 19.8.11.
- ↑ Sportunterricht: Völkerball Zugriff 19.8.11.
- ↑ Johannes Erben: Deutsche Grammatik. Ein Abriß. 12. Auflage. Hueber, München 1980, S. 48f. ISBN 3-19-001713-1.