Gruft

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gruft (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural 1 Plural 2
Nominativ die Gruft die Grüfte die Gruften
Genitiv der Gruft der Grüfte der Gruften
Dativ der Gruft den Grüften den Gruften
Akkusativ die Gruft die Grüfte die Gruften
[1] Eine Gruft

Worttrennung:

Gruft, Plural 1: Grüf·te, Plural 2: Gruf·ten

Aussprache:

IPA: [ɡʀʊft], Plural 1: [ˈɡʀʏftə], Plural 2: [ˈɡʀʊftn̩]
Hörbeispiele: —, Plural 1: —, Plural 2:
Reime: -ʊft

Bedeutungen:

[1] gemauerter Raum (über- oder unterirdisch), in dem der Sarg bestattet wird

Abkürzungen:

Gr.

Herkunft:

mittelhochdeutsch „gruft“, althochdeutsch „gruft, kruft“, weitere Herkunft unklar; belegt seit dem 11. Jahrhundert.[1]

Oberbegriffe:

[1] Grabstätte

Unterbegriffe:

[1] Fürstengruft

Beispiele:

[1] Hochgestellte Persönlichkeiten wurden und werden in Grüften beigesetzt.
[1] „Auch die neue Gruft ist schon geweiht.“[2]
[1] „Romantische Todessehnsucht, in der Gruft der Ahnen theatralisch ausgespielt, und alberner Studentenulk scheinen zwar extreme Gegensätze.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Gruft
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gruft
[1] canoo.net „Gruft
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGruft

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Gruft“, Seite 376.
  2. Simon Benne: Bagger im Gotteshaus. In: Eichsfelder Tageblatt. Nummer 294, 15. Dezember 2012, Seite 4.
  3. Heinz Ohff: Der grüne Fürst. Das abenteuerliche Leben des Hermann Pückler-Muskau. Piper, München 1991, ISBN 3-492-11751-1, Seite 13.