merkmalarm

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merkmalarm (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
merkmalarm merkmalärmer am merkmalärmsten
Alle weiteren Formen: Flexion:merkmalarm

Worttrennung:

merk·mal·arm, Komparativ: merk·mal·är·mer, Superlativ: am merk·mal·ärms·ten

Aussprache:

IPA: [ˈmɛʁkmaːlˌʔaʁm]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild merkmalarm (Info)

Bedeutungen:

[1] wenige Besonderheiten aufweisend

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Substantiv Merkmal und dem Adjektiv arm

Sinnverwandte Wörter:

[1] undifferenziert

Gegenwörter:

[1] merkmalreich

Beispiele:

[1] „In einer solchen Skala wären alltägliche Gespräche eher als merkmalarm bzw. wenig fachsprachlich einzustufen, während die Kommunikation zwischen Fachleuten als merkmalreich bzw. sehr fachsprachlich einzuschätzen wäre.“[1]
[1] „Solche Grundformen sollten möglichst merkmallos oder zumindest merkmalarm kodiert werden.“[2]
[1] „Es gibt viele Gegenden, die ausgesprochen merkmalarm sind, und in denen Ortschaften, Flüsse, Seen, Kanäle, Eisenbahnen und Straßen, markante Waldformationen oder Gebirge fehlen.“[3]
[1] „Die Handwerksgesellen sind im allgemeinen reichhaltiger ausgebildet als Industriearbeiter, Hochschulabsolventen reichhaltiger als Nicht- Hochschulabsolventen, und im allgemeinen werden diese durch jene substituiert , d. h. merkmalarme Kategorien werden durch merkmalhaltige ersetzt.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „merkmalarm

Quellen:

  1. Contanze Niederhaus: Fachsprachlichkeit in Lehrbüchern. Waxmann, 2011, Seite 67 (Zitiert nach Google Books).
  2. Thomas Stolz: Romanistik, Sprachtypologie und Universalienforschung. Gunter Narr, Tübingen 1989, Seite 46 (Zitiert nach Google Books).
  3. S.J. Gerathewohl: Die Psychologie des Menschen im Flugzeug. Johann Ambrosius Barth, München 1954, Seite 167 (Zitiert nach Google Books).
  4. Gerhard Brinkmann (Herausgeber): Ausbildungsgrad und Beschäftigung. Duncker & Humblot, Berlin 1977 (Anmerkung des Herausgebers beim Lesen der beiden vorhergehenden Diskussionsbeiträge, Zitiert nach Google Books).