jemandem das letzte Geleit geben

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

jemandem das letzte Geleit geben (Deutsch)[Bearbeiten]

Redewendung[Bearbeiten]

Worttrennung:

je·man·dem das letz·te Ge·leit ge·ben

Aussprache:

IPA: [jeˌmandəm das ˌlɛt͡stə ɡəˈlaɪ̯t ˌɡeːbn̩] ~ [jeˌmandəm das ˌlɛt͡stə ɡəˈlaɪ̯t ˌɡeːbm̩]
Hörbeispiele: — ~ —

Bedeutungen:

[1] gehoben verhüllend: an jemandes Leichenbegängnis teilnehmen, jemandes (feierlicher) Beerdigung beiwohnen

Synonyme:

[1] gehoben verhüllend: jemanden auf seinem letzten Gang begleiten

Sinnverwandte Wörter:

[1] jemandem die letzte Ehre erweisen

Beispiele:

[1] „Hunderte gaben ihr dann das letzte Geleit.[1]
[1] „Mit drängenden Appellen, die Verständigungspolitik im Nahen Osten trotz Terrors und Gewalt energisch voranzutreiben, haben Staatsmänner aus aller Welt dem ermordeten israelischen Ministerpräsidenten Jitzhak Rabin das letzte Geleit gegeben.[2]
[1] „Wir danken allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die mündlich oder schriftlich ihre Verbundenheit und Freundschaft zum Ausdruck brachten, ihm das letzte Geleit gaben und durch Spenden und Blumengrüße seiner gedachten.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Stichwort »Geleit«, Seite 664.
[1] Renate Wahrig-Burfeind: Brockhaus Wahrig Deutsches Wörterbuch. Mit einem Lexikon der Sprachlehre. In: Digitale Bibliothek. 9., vollständig neu bearbeitete und aktualisierte Auflage. wissenmedia in der inmedia ONE GmbH, Gütersloh/München 2012, ISBN 978-3-577-07595-4 (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »Geleit«.
[1] Duden online „Geleit
[1] wissen.de – Wörterbuch „Geleit
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Geleit
[1] The Free Dictionary „Geleit
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Geleit

Quellen:

  1. Auch die rote Rose trug Trauer. In: Neue Kronen-Zeitung. 15. Juli 1995, Seite 13.
  2. Staatsoberhäupter und Politiker aus 80 Ländern kamen zur Beisetzung des ermordeten Premiers nach Israel. In: Nürnberger Nachrichten. 7. November 1995, Seite 1.
  3. Der Mensch geht, aber er läßt. In: Vorarlberger Nachrichten. 12. April 1997, Seite B7.