Witzbold

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Witzbold (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Witzbold die Witzbolde
Genitiv des Witzbolds
des Witzboldes
der Witzbolde
Dativ dem Witzbold
dem Witzbolde
den Witzbolden
Akkusativ den Witzbold die Witzbolde

Worttrennung:

Witz·bold, Plural: Witz·bol·de

Aussprache:

IPA: [ˈvɪt͡sˌbɔlt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Witzbold (Info)

Bedeutungen:

[1] oft abwertend: jemand der gern (schlechte) Witze macht

Herkunft:

Das Wort ist seit dem 16. Jahrhundert belegt.[1]
Determinativkompositum aus dem Substantiv Witz und dem gebundenen Lexem -bold

Synonyme:

[1] Spaßvogel, Scherzkeks

Beispiele:

[1] „Genau wie wir zu Tieren werden, wenn wir nach vorn gehen, weil es das einzige ist, was uns durchbringt, so werden wir zu oberflächlichen Witzbolden und Schlafmützen, wenn wir in Ruhe sind.“[2]
[1] „Noch heutzutage gilt der Appenzeller als Witzbold.“[3]
[1] „Das heißt aber nicht, daß auch die Witzbolde zu resignieren begannen.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Witzbold
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Witzbold
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Witzbold
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Witzbold
[1] The Free Dictionary „Witzbold
[1] Duden online „Witzbold
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalWitzbold

Quellen:

  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Witzbold
  2. Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1993, Seite 130. ISBN 3-462-01844-2. Erstveröffentlichung 1928, als Buch 1929.
  3. Lutz Röhrich: Der Witz. Seine Formen und Funktionen. Mit tausend Beispielen in Wort und Bild. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1980, ISBN 3-423-01564-0, Seite 263.
  4. Ludwig Hillenbrandt: Mit einer Träne im Knopfloch. Kleine Sittengeschichte des Witzes. Lichtenberg, München 1965, Seite 59.