Wildfang

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Wildfang (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Wildfang

die Wildfänge

Genitiv des Wildfanges
des Wildfangs

der Wildfänge

Dativ dem Wildfang
dem Wildfange

den Wildfängen

Akkusativ den Wildfang

die Wildfänge

Worttrennung:

Wild·fang, Plural: Wild·fän·ge

Aussprache:

IPA: [ˈvɪltˌfaŋ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] ursprüngliche Bedeutung: das Mutterschwein
[2] Jägersprache: Bezeichnung für ein eingefangenes Wildtier
[3] übertragen: Bezeichnung für ein lebhaftes, ausgelassenes Kind (früher insbesondere für Mädchen verwendet)

Synonyme:

[1] Range

Beispiele:

[1]
[3] Gisela ist ein richtiger Wildfang.
[3] „Sie war etwa neunzehn, ein Wildfang mit dicken Ringellocken, voll Vitalität.“[1]
[3] „Meine Mutter war das Problemkind, ein Wildfang, trotzig und dickköpfig.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[*] Wikipedia-Artikel „Wildfang
[*] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Wildfang
[3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Wildfang
[3] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonWildfang
[2, 3] The Free Dictionary „Wildfang
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Wildfang
[*] canoo.net „Wildfang
[2, 3] Duden online „Wildfang
[1] Der Neue Herder. In 2 Bänden. Herder Verlag, Freiburg 1949, Band 2, Spalte 3482, Artikel „Range“, dort auch das ursprüngliche Synonym „Wildfang“ im Sinne von „Mutterschwein“
[3] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Rechtschreibung der deutschen Sprache und der Fremdwörter. In: Der große Duden (in acht Bänden). 15. Auflage. Band 1, Bibliographisches Institut, Mannheim 1961, Seite 764, Eintrag „Wildfang“

Quellen:

  1. Henry Miller: Sexus. Rowohlt, Reinbek 1974, ISBN 3-498-09282-0, Seite 376.
  2. Trevor Noah: Farbenblind. 2. Auflage. Karl Blessing Verlag, München 2017 (Originaltitel: Born a Crime: Stories from a South African Childhood, übersetzt von Heike Schlatterer aus dem Englischen), ISBN 978-3-89667-590-3, Seite 81.