Tragödiendichter

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Tragödiendichter (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Tragödiendichter die Tragödiendichter
Genitiv des Tragödiendichters der Tragödiendichter
Dativ dem Tragödiendichter den Tragödiendichtern
Akkusativ den Tragödiendichter die Tragödiendichter

Worttrennung:

Tra·gö·di·en·dich·ter, Plural: Tra·gö·di·en·dich·ter

Aussprache:

IPA: [tʀaˈɡøːdi̯ənˌdɪçtɐ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Dichter von Tragödien

Herkunft:

[1] Zusammensetzung (Determinativkompositum) aus den Substantiven Tragödie und Dichter mit Fugenmorphem -n

Synonyme:

[1] Tragiker

Gegenwörter:

[1] Komödiendichter

Weibliche Wortformen:

[1] Tragödiendichterin

Beispiele:

[1] „Ach, das Kapitel vom inaktiven Fahrer ist eines der traurigsten – ein Schicksal, das wert wäre, von einem wirklichen Tragödiendichter besungen zu werden!“[1]
[1] „Erst durch diese christliche Stilmischung konnte sich die Ahnung verwirklichen, die Plato am Ende des Gastmahls ausspricht; wo Sokrates im Morgengrauen den letzten, von Müdigkeit auch schon nahezu überwältigten Zechern Agathon und Aristophanes erklärt, daß ein und derselbe Dichter die Komödie und die Tragödie beherrschen müsse, und daß der echte Tragödiendichter auch ein Komödiendichter sei.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] canoo.net „Tragödiendichter
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonTragödiendichter
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, „Tragödiendichter“

Quellen:

  1. Helmut Dillenburger, Das praktische Autobuch, Gütersloh: Bertelsmann 1957, S. 408
  2. Erich Auerbach, Mimesis, Bern: Francke 1946, S. 315