Sportspiel

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Sportspiel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Sportspiel

die Sportspiele

Genitiv des Sportspieles
des Sportspiels

der Sportspiele

Dativ dem Sportspiel
dem Sportspiele

den Sportspielen

Akkusativ das Sportspiel

die Sportspiele

Worttrennung:

Sport·spiel, Plural: Sport·spie·le

Aussprache:

IPA: [ˈʃpɔʁtˌʃpiːl]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] unter Leistungsansprüchen und dem Wettkampfgedanken betriebenes Bewegungsspiel

Herkunft:

Zusammengesetzt aus den Substantiven Sport und Spiel

Oberbegriffe:

[1] Spiel, Sport

Unterbegriffe:

[1] Basketballspiel, Faustballspiel, Federballspiel, Fußballspiel, Handballspiel, Hockeyspiel, Polospiel, Radballspiel, Rugbyspiel, Tennisspiel, Tischtennisspiel, Volleyballspiel, Wasserballspiel

Beispiele:

[1] „So dürfte es in hohem Maße von der Aufgeschlossenheit und der Beteiligung der Eltern abhängen, ob die Bewegungsspiele des 4-bis 6-jährigen Kindes in ein Interesse für Sportspiele übergehen.“[1]
[1] „Insgesamt zeichnen sich alle Sportspiele durch das für den Sport typische und auch interessante Wettkampfprinzip aus.“[2]
[1] „Das hohe Maß an Gewalt in den Sportspielen wird oft mit dem Argument verteidigt, dass hier mit extremem Einsatz gekämpft werde und übermäßige Gewaltbereitschaft sich im Kampfspiel sich relativ leicht entladen, kanalisieren und entschärfen lasse.“[3]
[1] „Die entwickelte Spielwelt des Sportspiels ist eine Spielwelt, die Entscheidungen im Rahmen vorgegebener Spielregeln verlangt und die zu taktischem Handeln zwingt.“[4]
[1] „„Pausen gibt es für die Fans von Sportspielen nicht.“[5]
[1] „Er spielt selbst gern Abenteuer oder Sportspiele“.[6]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Sportspiel
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sportspiel
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSportspiel

Quellen:

  1. Wolfgang Einsiedler: Das Spiel der Kinder. Zur Pädagogik und Psychologie des Kinderspiels. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 1991, ISBN 3-7815-0651-7, Seite 63.
  2. Jürgen Fritz: Programmiert zum Kriegsspielen. Campus, Frankfurt-New York 1988, ISBN 3-5933-3949-8, Seite 159.
  3. Siegbert A. Warwitz, Anita Rudolf: Vom Sinn des Spielens. Reflexionen und Spielideen. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1664-5, Seite 256.
  4. Günter Hagedorn: Spielen. Rowohlt, Reinbek 1987, ISBN 3-4991-8603-9, Seite 10.
  5. Peter Steinlechner: Vom Wilden Westen in neue Galaxien. In: Zeit Online. 2. Januar 2017, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 3. Mai 2018).
  6. Karl-Heinz Heinemann: Meistens wird geschossen. In: Zeit Online. 18. Juli 1986, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 3. Mai 2018).