Spielleidenschaft

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Spielleidenschaft (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Spielleidenschaft

Genitiv der Spielleidenschaft

Dativ der Spielleidenschaft

Akkusativ die Spielleidenschaft

Worttrennung:
Spiel·lei·den·schaft, kein Plural

Aussprache:
IPA: [ˈʃpiːlˌlaɪ̯dn̩ʃaft]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] mit großem Eifer und hoher Einsatzbereitschaft betriebenes Spielen, bisweilen ausartend in Spielsucht

Herkunft:
Determinativkompositum aus Spiel und Leidenschaft

Sinnverwandte Wörter:
[1] Spieleifer, Spielfreude, Spielsucht

Oberbegriffe:
[1] Leidenschaft, Sucht

Beispiele:
[1] „Das Interesse der Spieler, ihre Neugier und ihre Aktivität müssen erst geweckt und ihre Spielleidenschaft verstärkt werden.“[1]
[1] „Die Spielbank bescherte der Stadt die Mitleidlosigkeit zum Selbstschutz vor der Spielleidenschaft als ungeschriebenes Gesetz.“[2]
[1] „Manche Erwachsene werden von einer suchtähnlichen Spielleidenschaft befallen, die sie total im Augenblick gefangen hält.“[3]
[1] „Als Tochter des berühmten romantischen Dichters Lord Byron nahm Ada Lovelace am gesellschaftlichen Leben Londons teil, machte mit außerehelichen Liebesaffären von sich reden und häufte durch ihre Spielleidenschaft erhebliche Wettschulden an.“[4]
[1] „Mit zahlreichen Fakten untermauert McGonigal, wie schnell sich die Spielleidenschaft überall in der Welt immer mehr ausbreitet – und es die Menschen in virtuelle Welten zieht.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Duden online „Spielleidenschaft
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Spielleidenschaft
[*] canoonet „Spielleidenschaft
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSpielleidenschaft
[*] The Free Dictionary „Spielleidenschaft
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Spielleidenschaft

Quellen:

  1. Andreas Brinckmann, Uwe Treeß: Bewegungsspiele. Rowohlt, Reinbek 1980, ISBN 3-4991-7043-4, Seite 208.
  2. Rüdiger Thiele, Konrad Haase: Teufelsspiele. Urania, Leipzig, Jena, Berlin 1991, ISBN 3-3320-0116-7, Seite 160.
  3. Siegbert A. Warwitz, Anita Rudolf: Vom Sinn des Spielens. Reflexionen und Spielideen. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1664-5, Seite 21.
  4. dpa: Die weibliche Seite der IT: Von Ada Lovelace zur Roboterfrau. In: Zeit Online. 31. August 2015, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 13. Oktober 2018).
  5. dpa: Feature: Jane McGonigal - Mal spielend die Welt retten. In: Zeit Online. 11. Dezember 2012, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 13. Oktober 2018).