Spielgewohnheit

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Spielgewohnheit (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Spielgewohnheit

die Spielgewohnheiten

Genitiv der Spielgewohnheit

der Spielgewohnheiten

Dativ der Spielgewohnheit

den Spielgewohnheiten

Akkusativ die Spielgewohnheit

die Spielgewohnheiten

Worttrennung:

Spiel·ge·wohn·heit, Plural: Spiel·ge·wohn·hei·ten

Aussprache:

IPA: [ˈʃpiːlɡəˌvoːnhaɪ̯t]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Spielgewohnheit (Info)

Bedeutungen:

[1] durch häufiges Wiederholen zur Routine gewordenes Spielverhalten

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Spiel und Gewohnheit

Sinnverwandte Wörter:

[1] Spielalltag, Spieltradition

Oberbegriffe:

[1] Gewohnheit

Beispiele:

[1] „Mit dem Sammelband liegt, weitgehend auf empirischer Basis, eine Analyse über den Einfluss von Videospielen auf die Freizeitgestaltung und Spielgewohnheiten Jugendlicher vor.“[1]
[1] „Die Spielwirklichkeit der arrangierenden und arrangierten Lerninstitution Schule steht in enger Wechselbeziehung zu anderen Spielwirklichkeiten; sie ist verbunden mit lokalen und kulturellen Spieltraditionen, mit der Spielwirklichkeit der dominanten Sozialschichten, mit familiären , kommunalen, freizeitlichen, in Vereinen organisierten Spielgewohnheiten.“[2]
[1] „Permanente Beobachtung der Spielgewohnheiten möglichst kleiner Kinder zeigt deutlich, welche Anlagen sich entfalten.“[3]
[1] „Auf Fragen des Gerichts zu seinen Spielgewohnheiten antwortete er nicht.“[4]
[1] „James Rosser vom New Yorker Beth Israel Medical Center hat 33 Chirurgen nach ihren Spielgewohnheiten befragt und sie auf ihre Geschicklichkeit getestet.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Spielgewohnheit

Quellen:

  1. Jürgen Fritz: Programmiert zum Kriegsspielen. Campus, Frankfurt-New York 1988, ISBN 3-5933-3949-8, Seite Cover.
  2. Günter Hagedorn: Spielen. Rowohlt, Reinbek 1987, ISBN 3-4991-8603-9, Seite 39.
  3. Zeit Online: Hirn allein bringt es nicht. In: Zeit Online. 5. Dezember 2002, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 1. September 2019).
  4. dpa: Prozess um Zugunglück von Bad Aibling beginnt mit Geständnis. In: Zeit Online. 10. November 2016, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 1. September 2019).
  5. Die Zeit: Erforscht und erfunden. In: Zeit Online. 22. Februar 2007, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 1. September 2019).