Spielforscher

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Spielforscher (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Spielforscher

die Spielforscher

Genitiv des Spielforschers

der Spielforscher

Dativ dem Spielforscher

den Spielforschern

Akkusativ den Spielforscher

die Spielforscher

Worttrennung:

Spiel·for·scher, Plural: Spiel·for·scher

Aussprache:

IPA: [ˈʃpiːlˌfɔʁʃɐ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Person, die sich wissenschaftlich mit dem Spiel befasst

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Spiel und Forscher

Sinnverwandte Wörter:

[1] Ludologe, Spieldidaktiker, Spielwissenschaftler

Weibliche Wortformen:

[1] Spielforscherin

Oberbegriffe:

[1] Forscher

Beispiele:

[1] „Viele Spielforscher haben das in bestimmten Altersjahren zunächst wachsende und später wieder abflauende Interesse der Kinder an bestimmten Spielen untersucht.“[1]
[1] „Nach dem niederländischen Spielforscher Buytendijk folgt der Mensch mit dem Spielen vor allem den Aufforderungen seines Triebsystems.“[2]
[1] „Für Spielforscher wie Kuba heißt das, Untersuchungsmethoden möglichst an die jeweilige Art anzupassen – doch unterschiedliche Methoden erschweren es wiederum, Spielformen im Tierreich generell miteinander zu vergleichen.“[3]
[1] „Aber da bis heute die historischen Quellen nur spärlich erschlossen sind, kommt das in chinesischer Sprache verfaßte Buch ‚A Study of the historical Data of Chinese Physiacal Education‘ von Wu Wen-Chung […] mit seinem reichen Faktenmaterial den Spielforschern und der Sporthistorie sehr gelegen, ist doch in diesem Werk dem Fußball ein größeres Kapitel gewidmet, begleitet von interessanten geschichtlichen Bilddokumenten, die leider drucktechnisch sehr schlecht reproduziert sind.“[4]
[1] „Wenn man sich im Kasino sperren lassen kann, aber in den Spielhallen oder im Internet spielen kann, ist das so, als lasse sich ein Alkoholiker für Wodka sperren, aber nicht für Whisky, sagt Spielforscher Tilman Becker von der Universität Hohenheim.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Spielforscher

Quellen:

  1. Hanns Petillon, Renate Valtin: Spielen in der Grundschule. Grundschulverband, Frankfurt 1999, ISBN 3-9300-2472-1, Seite 60.
  2. Siegbert A. Warwitz, Anita Rudolf: Vom Sinn des Spielens. Reflexionen und Spielideen. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1664-5, Seite 13.
  3. Tanja Warter: Wahre Spaßvögel. In: Zeit Online. 5. Dezember 2013, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 19. Januar 2019).
  4. F.K. Mathys: Chinesen waren die ersten. In: Zeit Online. 18. Oktober 1974, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 19. Januar 2019).
  5. Marlene Roeder: Suchtfragen. In: Zeit Online. 4. November 2010, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 19. Januar 2019).