Septime

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Septime (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Septime die Septimen
Genitiv der Septime der Septimen
Dativ der Septime den Septimen
Akkusativ die Septime die Septimen

Worttrennung:

Sep·ti·me, Plural: Sep·ti·men

Aussprache:

IPA: [zɛpˈtiːmə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Septime (Info)
Reime: -iːmə

Bedeutungen:

[1] Musik: „siebenter Ton der diatonischen Tonleiter“[1]
[2] Musik: „Intervall von sieben Tönen“[2]

Herkunft:

von mittellateinisch septima (vox) → la „siebter Ton“ entlehnt[3]

Synonyme:

[2] Sept, Septe, Septim

Oberbegriffe:

[2] Intervall

Beispiele:

[2] „Die verminderten Terzen, die kleinen Septimen verschleifen sich über das Baumwollfeld bis zum Farmhaus hin.“[4]
[2] „Dann aber erhob sich mit einem Male ein förmlicher Sturm, aus dem Orchester schollen chromatische Tonleitern und Akkorde in der kleinen Septime, und nun liefen alle wieder durcheinander und schleppten einen der Leute auf der Bühne hinter die Kulissen, und der Vorhang fiel.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[2] Wikipedia-Artikel „Septime
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Septime
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSeptime
[1, 2] The Free Dictionary „Septime
[1, 2] Duden online „Septime

Quellen:

  1. Renate Wahrig-Burfeind (Herausgeber): Wahrig, Deutsches Wörterbuch. 9. Auflage. Wissen-Media-Verlag, Gütersloh/München 2011, ISBN 978-3-577-07595-4, Stichwort: Septime.
  2. Renate Wahrig-Burfeind (Herausgeber): Wahrig, Deutsches Wörterbuch. 9. Auflage. Wissen-Media-Verlag, Gütersloh/München 2011, ISBN 978-3-577-07595-4, Stichwort: Septime.
  3. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Septime“.
  4. Alfred Andersch: Winterspelt. Roman. Diogenes, Zürich 1974, ISBN 3-257-01518-6, Seite 407.
  5. Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 738. Russische Urfassung 1867.