Remise

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Remise (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Remise die Remisen
Genitiv der Remise der Remisen
Dativ der Remise den Remisen
Akkusativ die Remise die Remisen

Worttrennung:

Re·mi·se, Plural: Re·mi·sen

Aussprache:

IPA: [ʁeˈmiːzə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Remise (Info)
Reime: -iːzə

Bedeutungen:

[1] Gebäude zur Aufbewahrung von Geräten und/oder Wagen
[2] aus Buschwerk bestehende Schutzstätte und Brutstätte für Niederwild

Herkunft:

von gleichbedeutend französisch remise → fr entlehnt[1]

Oberbegriffe:

[1] Gebäude
[2] Gehölz

Unterbegriffe:

[1] Wagenremise

Beispiele:

[1] „Die Innenhöfe innerhalb der Wirtschaftsgebäude und der Remise reichten bis zum heutigen Parkplatz und lagen etwas unterhalb der Kirche und des eigentlichen Klosterbezirkes.“[2]
[1] „Das Ersuchen eines Straßenbahnfahrers an einen Kraftfahrer, dessen Fahrzeug beschädigt wurde, sich an eine Dienststelle der Wiener Verkehrsbetriebe, nämlich an die Leitung der Remise zu wenden, kann rechtlich nicht als Meldung an eine Sicherheitsbehörde gewertet werden, weil die Leitung der Remise nicht einer Sicherheitsbehörde iSd § 99 Abs 6 lit a StVO 1960 gleichgestellt werden kann.“[3]
[1] „Verwendet wurde die Remise von den Rechtsvorgängern der Klägerin zunächst zum Einstellen von zwei Kutschen, weil die Großmutter wie auch der Großonkel der Klägerin das Fiakergewerbe betrieben.“[4]
[1] „Der geplante Einbau eines Schweinestalles in die bisherige Remise zielt auf die Vergrößerung des Schweinebestandes ab.“[5]
[2] „Andererseits muß man durch Anlage von Remisen, Hecken und dergleichen Schäden durch Kolkraben an Niederwild vorbeugen.“[6]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Remise
[2] Wikipedia-Artikel „Remise (Gehölz)
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Remise
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalRemise
[1] The Free Dictionary „Remise
[1] Duden online „Remise


Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0 „Remise“.
  2. Ortwin Reich: Fort Konstantin und Koblenzer Kartause. Fölbach, Koblenz 2015, ISBN 978-3-95638-406-6, Seite 78.
  3. Rechtssatz des österreichischen Verwaltungsgerichtshofs vom 17. Februar 1966
  4. Erkenntnis des österreichischen OGH vom 17. Juni 2013
  5. Äußerung eines Sachverständigen, zitiert in einer [Entscheidung des österreichischen Verwaltungsgerichtshofs vom 26. Juni 1990]
  6. Natur und Heimat. Eine Monatsschrift mit Bildern, hg. v. Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands. Zentrale Kommission Natur- und Heimatfreunde, Jg. 3–7. Dresden 1954–58. Jg. 8–10. Leipzig, Jena 1959–61; ab 1962 vereinigt mit: Wissen und Leben. Jg. 7. Leipzig, Jena, Berlin 1962; ab 1963 vereinigt mit: Urania, Jg. 26 ff. Leipzig, Jena, Berlin 1963 ff.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Remis
Anagramme: Eimers, Meiers, mieser, Mieser, Misere, Reimes