Nebenfrau
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Nebenfrau (Deutsch)
[Bearbeiten]Substantiv, f
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Nebenfrau | die Nebenfrauen |
| Genitiv | der Nebenfrau | der Nebenfrauen |
| Dativ | der Nebenfrau | den Nebenfrauen |
| Akkusativ | die Nebenfrau | die Nebenfrauen |
Worttrennung:
- Ne·ben·frau, Plural: Ne·ben·frau·en
Aussprache:
Bedeutungen:
- [1] eine nachrangige unter mehreren Ehefrauen eines Mannes
Herkunft:
- Determinativkompositum aus der Präposition neben und dem Substantiv Frau
Synonyme:
- [1] Zweitfrau
Sinnverwandte Wörter:
Gegenwörter:
- [1] Hauptfrau
Oberbegriffe:
- [1] Frau
Beispiele:
- [1] „Ihm war die dritte Nebenfrau, die kleine Dscho gestorben, und er hatte sie bestattet.“[1]
- [1] „Reumütig wird er auf den Pfad der Vernunft zurückkehren und die eigene Frau und die eigenen Nebenfrauen schätzenswert finden und bei ihnen Achtung und Gegenliebe finden, und in sein Ich und sein Haus werden wieder schönste Ordnung und Harmonie einkehren.“[2]
- [1] „So nahm ich mir eine Nebenfrau, von der ich einen Knaben erhielt, lieblich wie der volle Mond, mit Augen und Brauen von vollkommener Schönheit.“[3]
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] eine nachrangige unter mehreren Ehefrauen eines Mannes
- [1] Wikipedia-Artikel „Nebenfrau“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Nebenfrau“
- [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Nebenfrau“
- [1] Duden online „Nebenfrau“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Nebenfrau“
Quellen:
- ↑ Djin Ping Meh. Schlehenblüten in goldener Vase. Herausgegeben und eingeleitet von Herbert Franke. Band 1. Ullstein, Berlin/Frankfurt am Main 1987 (übersetzt von Otto und Artur Kibat), ISBN 3-549-06673-2, Seite 95. Chinesisches Original 1755.
- ↑ Li Yü: Jou Pu Tuan (Andachtsmatten aus Fleisch). Ein erotischer Roman aus der Ming-Zeit. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1979 (übersetzt von Franz Kuhn), ISBN 3-596-22451-9, Seite 426. Chinesisches Original 1634.
- ↑ Die Erzählungen aus den tausendundein Nächten. 1. Band, Zweitausendeins, Frankfurt/Main 1974 (übersetzt von Enno Littmann), Seite 35 f. Textgrundlage: arabischer Urtext, Calcuttaer Ausgabe, 1830.